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Vorhofflimmern erkennen und behandeln: Experten des Marien Hospital Witten klärten über Ursachen und moderne Therapien auf

Die Experten der Kardiologischen Klinik des Marien Hospital Witten rund um Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Hans- Jörg Hippe (rechts) informierten über Ursachen, Risiken und moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Vorhofflimmern.

Wenn das Herz aus dem Takt gerät, kann Vorhofflimmern dahinterstecken – eine häufig auftretende Herzrhythmusstörung. Im Rahmen der Patientenveranstaltung „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern im Fokus“ informierten Experten der Kardiologischen Klinik des Marien Hospital Witten am Donnerstag, den 05. November 2026, über Ursachen und moderne Behandlungsansätze.

Vorhofflimmern entsteht, wenn die elektrischen Signale in den Herzvorhöfen gestört sind und das Herz dadurch unregelmäßig schlägt. Betroffene bemerken häufig Herzrasen, Herzstolpern, Schwindel oder eine verminderte Leistungsfähigkeit. Die Erkrankung kann jedoch auch ohne spürbare Beschwerden auftreten. Unbehandelt kann Vorhofflimmern das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Entstehung und die Ursachen der Herzrhythmusstörung. Die Experten erklärten, welche Rolle Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen und das zunehmende Lebensalter spielen und warum eine frühzeitige Diagnose wichtig ist. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über moderne Behandlungsmöglichkeiten. Dazu zählen neben Medikamenten zur Regulierung des Herzrhythmus und zur Vorbeugung von Schlaganfällen auch sogenannte interventionelle Verfahren wie die Katheterablation, bei der gezielt der Bereich im Herzen behandelt wird, der an der Entstehung der Rhythmusstörung beteiligt ist.

Vorhofflimmern frühzeitig erkennen und gezielt behandeln
„Vorhofflimmern bleibt häufig lange unbemerkt, kann aber schwerwiegende Folgen haben. Umso wichtiger ist es, mögliche Warnzeichen zu kennen und Herzrhythmusstörungen frühzeitig abklären zu lassen. Mit modernen Behandlungsmöglichkeiten können wir das Schlaganfallrisiko senken und die Lebensqualität vieler Patienten verbessern“, so Priv.-Doz. Dr. Hans-Jörg Hippe, Chefarzt der Kardiologischen Klinik des Marien Hospital Witten.

Im Anschluss an die Vorträge hatten Teilnehmende die Möglichkeit, ihren eigenen Herzrhythmus mittels EKG überprüfen zu lassen. Zudem bot die Besichtigung der Herzkatheter- und Elektrophysiologie-Labore Einblicke in die moderne Diagnostik und Behandlung von Herzerkrankungen. 

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung e.V. statt. Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen wird jährlich im November über wichtige Themen der Herzgesundheit informiert, um das Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu stärken.