Wo die Pflege ein Stück Zuhause wird: Ein Einblick in die Tagespflege der Senioreneinrichtungen Widumer Höfe
Wenn Jasmin Hanke die Tagespflege der Senioreneinrichtungen Widumer Höfe betritt, beginnt ihr Arbeitstag oft mit einem herzlichen Austausch. In der Einrichtung der St. Elisabeth Gruppe hat die 43-jährige Gesundheits- und Krankenpflegerin einen Arbeitsort gefunden, an dem die Zeit für das Zwischenmenschliche eine zentrale Rolle spielt. „Es ist hier alles sehr familiär, man fühlt sich einfach ein Stückchen wie zu Hause“, beschreibt sie die Atmosphäre.
Mit Erfahrung und Herz in die Pflege
Jasmin Hankes Weg in die Pflege begann früh und war von dem Wunsch geprägt, mit Menschen zu arbeiten. Mit 19 Jahren absolvierte sie eine zweijährige Ausbildung zur Sozialassistentin. Über die Jahre sammelte sie vielfältige Erfahrungen, unter anderem im ambulanten Dienst sowie als Pflegehelferin. Diese Stationen gaben ihr wertvolle Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche der Pflege.
Seit 2020 ist sie Teil der St. Elisabeth Gruppe und arbeitete zunächst als Pflegeassistenz. Mit Unterstützung der St. Elisabeth Gruppe absolvierte sie anschließend die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, die sie im Oktober 2025 erfolgreich abschloss.
Heute arbeitet sie in der Tagespflege der Senioreneinrichtungen Widumer Höfe und damit genau in dem Bereich tätig, der ihr besonders am Herzen liegt: der Altenpflege.
Struktur, Gemeinschaft, Fürsorge schaffen
Das Konzept der Tagespflege richtet sich an Senioren, die weiterhin in ihrem eigenen Zuhause leben, den Tag jedoch in Gemeinschaft verbringen möchten oder darauf angewiesen sind. Morgens werden die Gäste gebracht oder vom hauseigenen Fahrdienst der St. Elisabeth Gruppe abgeholt. Sie verbringen den Tag mit gemeinsamen Mahlzeiten und einem abwechslungsreichen Programm und kehren am Nachmittag wieder nach Hause zurück.
Die Gruppe von Senioren in der Tagespflege ist vielfältig. Einige sind noch sehr selbstständig und genießen vor allem die Gesellschaft. Andere benötigen aufgrund von Erkrankungen wie Demenz, Mobilitätseinschränkungen oder Inkontinenz mehr Unterstützung. „Wir geben dem Tag Struktur und schaffen Gemeinschaft“, erklärt die zweifache Mutter. „Empathie ist das A und O. Man braucht Geduld, Freundlichkeit und vor allem Respekt gegenüber älteren Menschen“, betont sie.
Miteinander im Alltag – Wertschätzung in der Tagespflege erleben
Für Jasmin Hanke ist die Arbeit in der Tagespflege dabei keine Einbahnstraße. Der Austausch mit den Gästen ist für sie ebenso bereichernd. Viele der Senioren suchen bewusst das Gespräch, interessieren sich für ihr Leben und stellen auch persönliche Fragen. „Das ist ein echtes Geben und Nehmen“, sagt sie. „Die Gäste schätzen den Austausch sehr, und man bekommt unglaublich viel zurück“, betont die Pflegefachkraft.
Für die 43-jährige ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie den Lebensabend der Menschen aktiv mitgestalten kann. Neben der pflegerischen Versorgung geht es vor allem darum, dass sich die Gäste gut aufgehoben fühlen. Wie gut das Konzept angenommen wird, zeigt der Alltag. Rund 90 bis 95 Prozent der Probegäste entscheiden sich nach dem ersten Besuch für eine dauerhafte Teilnahme.
Ein Arbeitsalltag voller Lebendigkeit
Der Alltag in der Tagespflege verbindet pflegerische und fachliche Kompetenz mit herzlicher Begleitung. Nach dem gemeinsamen Frühstück gestaltet Jasmin Hanke aktiv den weiteren Tagesablauf der Senioren. Dazu gehören das Anleiten und Durchführen von Angeboten wie gemeinsames Zeitunglesen, Bewegungs- und Gymnastikübungen zur Förderung der Mobilität sowie die Organisation und Begleitung von Gesellschaftsspielen wie zum Beispiel Kartenspielen. Auch das Erstellen und Moderieren von Quizrunden, beispielsweise in Form des sehr beliebten Musikquiz, zählt zu den Aufgaben und trägt zur Förderung von Gedächtnis, Kommunikation und sozialem Miteinander der Senioren bei.
Als Pflegefachkraft trägt Jasmin Hanke dabei die Verantwortung für die Pflegevisiten, das Medikamentenmanagement und die Abstimmung mit den Ärzten. Natürlich gibt es auch herausfordernde Situationen, etwa im Umgang mit Gästen mit Demenz. Hier ist Einfühlungsvermögen und Ruhe gefragt, um jede Situation würdevoll zu gestalten.
Teamgeist und gute Rahmenbedingungen
Jasmin Hanke schätzt den Rückhalt im Team und die Struktur der St. Elisabeth Gruppe. Schon ihr erstes Vorstellungsgespräch ist ihr positiv in Erinnerung geblieben. „Die Chemie hat einfach sofort gestimmt, ich habe mich direkt wohlgefühlt“, sagt sie.
Neben der inhaltlichen Erfüllung bietet die Tagespflege für die 43-jährige einen weiteren entscheidenden Vorteil: die geregelten Arbeitszeiten. Für die zweifache Mutter, die seit 17 Jahren verheiratet ist, lässt sich der Beruf so ideal mit dem Familienleben vereinbaren. Wenn sie nach Feierabend neue Kraft tankt, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten mit ihrer Familie und ihrem Hund.
Ein Arbeitsplatz mit Sinn
Für Jasmin Hanke ist klar, dass sie in den Senioreneinrichtungen Widumer Höfe ihren Platz gefunden hat. Anderen Bewerbern kann sie den Einstieg nur empfehlen: „Es ist ein richtig tolles Arbeiten hier. Ich mag es sehr, Teil dieses Teams zu sein“, betont sie dabei.
Ihr tägliches Ziel bleibt dabei immer gleich: Dass die Gäste am Nachmittag zufrieden nach Hause gehen und sagen: „Es war richtig schön heute.“