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| Witten
„Sport vernetzt“ bringt mehr Bewegung ins Wittener Quartier
Mit dem Quartiersprojekt „Sport vernetzt“ schafft die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG gemeinsam mit den Witten Baskets neue Bewegungsangebote für Kinder in Witten. Einer der Praxispartner ist die Kindertagesstätte „Kinder in der St. Elisabeth Gruppe“. Dort wird das Projekt künftig direkt in den Kita-Alltag eingebunden. Ziel der Initiative ist es, Kindern unabhängig von ihren sozialen Voraussetzungen einen niedrigschwelligen Zugang zu Bewegung und Sport zu ermöglichen und zugleich die Akteure im Quartier stärker miteinander zu vernetzen.
Das bundesweite Programm „Sport vernetzt“ setzt darauf, Bewegungsangebote dorthin zu bringen, wo Kinder ihren Alltag verbringen – beispielsweise in Kindertagesstätten und Schulen. In Witten arbeiten dafür die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG und die Witten Baskets mit Einrichtungen im Quartier zusammen. Zu den Praxispartnern gehören die Kindertagesstätte „Kinder in der St. Elisabeth Gruppe“ und die Gerichtsschule Witten.
„Mit ,Sport vernetzt‘ möchten wir Strukturen schaffen, die langfristig im Quartier wirken. Dafür bringen wir Partner aus unterschiedlichen Bereichen zusammen und sorgen dafür, dass Bewegungsangebote die Kinder unmittelbar in ihrem Alltag erreichen. Die Kooperation mit Kitas, Schulen und dem Vereinssport ist dabei ein wichtiger Baustein“, sagt Tim Leweringhaus, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG.
Bewegung direkt im Kita-Alltag
In der Kindertagesstätte „Kinder in der St. Elisabeth Gruppe“ wird das Projekt praktisch umgesetzt:Gary Johnson, Trainer der Witten Baskets, bietet einmal wöchentlich ein Basketball- und Bewegungsangebot direkt in der Einrichtung an. Auf diese Weise wird regelmäßige Bewegung in den Tagesablauf der Kinder integriert.
„Sport hält nicht nur fit, sondern vermittelt Kindern auch wichtige Erfahrungen wie Teamgeist, Fairness und Respekt. Mit den Angeboten im Quartier können Kinder früh und unkompliziert mit Bewegung und Sport in Kontakt kommen“, sagt Gary Johnson.
Die Kindertagesstätte ergänzt damit ihren bereits bestehenden Schwerpunkt auf Bewegung und Gesundheit. Parallel zum Projekt „Sport vernetzt“ befindet sich die Einrichtung auf dem Weg zur Zertifizierung als anerkannter Bewegungskindergarten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. „Regelmäßige Bewegung ist eine wichtige Grundlage für die gesunde Entwicklung von Kindern. Sie stärkt Motorik, Wahrnehmung und soziale Fähigkeiten gleichermaßen. Als Praxispartner von ,Sport vernetzt‘ können wir unseren eigenen Schwerpunkt also sinnvoll ergänzen“, sagt Wilma Weihrauch, Leitung der Kindertagesstätten „Kinder in der St. Elisabeth Gruppe“.
Zusammenarbeit im Quartier im Mittelpunkt
Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung stellten die beteiligten Partner das Programm und die Zusammenarbeit im Quartier vor. Auch die nordrhein-westfälische Familienministerin Verena Schäffer nahm an der Veranstaltung teil und informierte sich vor Ort über das Projekt. Im Rahmen des Termins wurden auch „Sport vernetzt“-Sportstunden in der Gerichtsschule sowie in der Kindertagesstätte der St. Elisabeth Gruppe besucht.