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Notfallsonographie im Fokus: 17. Herner Ultraschallsymposium verbindet Theorie und Praxis
Die fokussierte Notfallsonographie ist heute ein fester Bestandteil der Akut- und Intensivmedizin. Wie sich Ultraschallbefunde bei zeitkritischen Situationen schnell erheben und gezielt für die weitere Diagnostik und Behandlung nutzen lassen, stand am 25. und 26. September 2026 beim 17. Herner Ultraschallsymposium der St. Elisabeth Gruppe im Mittelpunkt.
Das zweitägige Symposium wurde vom Zentrum für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der St. Elisabeth Gruppe im St. Anna Hospital Herne ausgerichtet. Das zertifizierte Kursformat kombinierte vorgeschaltetes E-Learning mit intensivem praktischen Training in Kleingruppen. Im Fokus standen dabei insbesondere Einsatzmöglichkeiten der Sonographie bei akuten Beschwerden und Notfallsituationen wie Atemnot, Schock, Thoraxschmerzen, Trauma, akutem Abdomen oder Kreislaufinstabilität.
Am ersten Veranstaltungstag lag der Schwerpunkt auf der fokussierten Notfallsonographie von Herz, Lunge und Bauchraum. Der zweite Tag widmete sich der transthorakalen Echokardiographie. Beide Module verbanden kurze Theorieeinheiten mit intensivem praktischem Training.
Für die praktischen Übungen kamen Probanden und ein Ultraschallsimulator für realitätsnahe Untersuchungssituationen zum Einsatz. „Die Notfallsonographie liefert bei kritisch kranken Patienten schnell wichtige Informationen direkt am Patientenbett. Entscheidend ist, die Befunde sicher zu erheben und daraus die nächsten diagnostischen und therapeutischen Schritte abzuleiten. Genau das trainieren wir beim Herner Ultraschallsymposium“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Frey, Direktor des Zentrums für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der St. Elisabeth Gruppe.
Das Herner Ultraschallsymposium richtet sich insbesondere an Ärzte, die kritisch kranke Patienten im Notarztdienst, in der Zentralen Notaufnahme, im OP-Umfeld oder auf der Intensivstation versorgen.