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Hygiene mit Auszeichnung – Marien Hospital Witten erhält MRE-Qualitätssiegel
Das Marien Hospital Witten hat das MRE-Qualitätssiegel des Landeszentrums für Gesundheit NRW verliehen bekommen. Es bestätigt den vorbildlichen Umgang in dem Wittener Krankenhaus mit multiresistenten Erregern wie MRSA und MRGN.
Viele Menschen tragen Multiresistente Erreger (MRE), wie MRSA und MRGN, auf und in sich. Sie besiedeln zum Beispiel die Haut oder die Schleimhäute. Für gesunde Menschen mit starkem Immunsystem sind sie in der Regel harmlos. Werden die Erreger jedoch ins Krankenhaus mitgebracht, können sie bei Patienten mit schwachem Immunsystem und offenen Wunden zu schweren Infektionen führen. Denn Multiresistente Erreger sind gegen mehrere Antibiotika unempfindlich. Standardmedikamente wirken bei ihnen nicht mehr. „Um das zu vermeiden, ist ein gutes Hygienemanagement in Krankenhäusern sehr wichtig. Nur so können wir Patienten bestmöglich schützen“, erklärt Jan-Peter Röing genannt Nölke, Ärztliche Gesamtleitung Hygienemanagement der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr.
Kriterien für das MRE-Qualitätssiegel
Um das MRE-Qualitätssiegel zu erhalten, müssen zahlreiche Kriterien erfüllt werden. Zum Beispiel müssen ausreichend Hygienefachkräfte vorhanden sein, interne Schulungen nachgewiesen und die Händedesinfektion regelmäßig kontrolliert werden. Auch die Aufklärung von Patienten sowie deren Testung auf Multiresistente Erreger müssen Krankenhäuser für den Erhalt des Siegels nachweisen. Das Marien Hospital Witten hat diese und weitere Kriterien erfolgreich erfüllt und darf nun das MRE-Qualitätssiegel tragen. Es ist zwei Jahre gültig.