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Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu Besuch im Marien Hospital Witten
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz besuchte am Freitag, den 25. September 2026, das Marien Hospital Witten. Der Besuch war Teil seines einwöchigen Amtssitzwechsels ins Ruhrgebiet, um mit den Menschen und Einrichtungen in der Region in den Austausch zu kommen.
Unter dem Leitwort „Mitten unter euch.“ wollte der Erzbischof erfahren, welche Themen die Menschen vor Ort bewegen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Neben Kirchengemeinden, sozialen Einrichtungen und weiteren Stationen in Witten, Herne und der umliegenden Region führte ihn sein Weg dabei auch in das Marien Hospital Witten.
„Wir freuen uns, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Marien Hospital Witten begrüßen zu dürfen. Der persönliche Austausch bietet eine besondere Gelegenheit, ihm Einblicke in die tägliche Arbeit unserer Mitarbeitenden und in die vielfältigen Aufgaben eines modernen Krankenhauses in katholischer Trägerschaft zu geben“, sagte Dr. Sabine Edlinger, Geschäftsführerin der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr, zu der das Marien Hospital Witten gehört.
Einblicke in die medizinische Arbeit
Während seines Aufenthalts im Marien Hospital Witten erhielt der Erzbischof Einblicke in die medizinische Versorgung und den Arbeitsalltag des Krankenhauses. Die Chefärzte des Kindermedizinischen Zentrum der St. Elisabeth Gruppe präsentierten ihre Arbeit und veranschaulichten so, wie moderne Medizin und die Versorgung von Patienten im Klinikalltag ineinandergreifen. „Gerade in der frühesten und verletzlichsten Phase des Lebens zeigt sich, wie wichtig neben hoher medizinischer Kompetenz auch eine besondere Haltung der Mitarbeitenden ist. Diese spiegelt sich hier unter anderem in der familienzentrierten Pflege von Frühgeborenen wider, bei der Kind und Familie gemeinsam in den Mittelpunkt gestellt werden“, sagte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Der Austausch bot zugleich Gelegenheit, über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie über die Verantwortung eines katholischen Krankenhausträgers für die Menschen in der Region ins Gespräch zu kommen.
Seelsorge als Teil der Begleitung im Krankenhaus
Einen weiteren Schwerpunkt des Besuchs bildete die Krankenhausseelsorge. Die Seelsorge der St. Elisabeth Gruppe stellte Erzbischof Bentz eine selbstdurchgeführte Studie vor und gab Einblicke in ihre Arbeit. Im Krankenhaus begegnen Seelsorger Menschen häufig in Situationen, die von Krankheit, Unsicherheit und existenziellen Fragen geprägt sind. Ihr Angebot richtet sich an Patienten ebenso wie an Angehörige und Mitarbeitende – unabhängig von Konfession oder Religionszugehörigkeit. „Krankenhausseelsorge schafft Räume, in denen neben medizinischen Fragen auch das Platz haben darf, was Menschen innerlich bewegt“, erklärte Hartwig Trinn, Gesamtleitung Seelsorge und Ethik der St. Elisabeth Gruppe. „Der Besuch des Erzbischofs ermöglicht uns, Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit mit ihm zu teilen und zugleich anhand der Studie einen vertieften Blick auf die Bedeutung seelsorglicher Begleitung im Krankenhaus zu werfen.“