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Erkenntnisse aus dem Leistungssport für die Patientenversorgung: Experten informierten über moderne Behandlungskonzepte
Rückenbeschwerden, Schmerzen beim Laufen oder eine instabile Schulter können nicht nur Leistungs-, sondern auch Freizeitsportler und Patienten im Alltag erheblich einschränken. Am Mittwoch, den 23. September 2026, informierten Experten der St. Elisabeth Gruppe im Rahmen der Veranstaltung „Erkrankungen und Verletzungen im Leistungssport | Physiotherapeutische Konzepte zur Behandlung in der Orthopädie und Unfallchirurgie“ zu modernen Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung.
Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik der St. Elisabeth Gruppe stellten im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe am St. Anna Hospital Herne gemeinsam verschiedene Behandlungskonzepte vor.
Physiotherapie als wichtiger Bestandteil der Behandlung
Im Rahmen der Veranstaltung wurden sowohl orthopädische Behandlungsoptionen als auch ergänzende physiotherapeutische Konzepte vorgestellt. Dabei wurde deutlich, wie entscheidend das Zusammenspiel beider Disziplinen für eine erfolgreiche Behandlung sportbedingter Beschwerden ist. „Medizinische Behandlung und Physiotherapie müssen eng zusammenarbeiten, um die Belastbarkeit der Patienten gezielt wiederherzustellen“, erklärt Alexander Kröplin, Organisatorische Gesamtleitung des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik der St. Elisabeth Gruppe.
Behandlung von Beschwerden an Wirbelsäule, Beinen und Schulter
Das Expertenteam von Prof. Dr. Sebastian Rütten, Direktor des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe und Chefarzt des Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie, informierte über vollendoskopische Operationen bei Bandscheibenvorfällen und Verengungen des Wirbelkanals. „Die Behandlung von Leistungssportlern stellt besondere Anforderungen an Diagnostik und Therapie. Die dabei gewonnenen Erfahrungen kommen auch anderen Patienten mit Wirbelsäulenbeschwerden zugute“, sagt Prof. Rütten. Typische Überlastungsbeschwerden beim Laufen griff Mohammad Aloiyan, kommissarischer Chefarzt des Zentrum für Becken-, Hüft-, Knie- und Fußchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, auf: „Erkenntnisse aus der Sportorthopädie helfen uns auch bei der Behandlung der freizeitaktiven Patienten.“ Dr. Roderich Heikenfeld, Chefarzt des Zentrum für Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, stellte Schulterinstabilitäten bei Ballsportlern in den Mittelpunkt. „Entscheidend ist, die Ursache genau zu erkennen und die Behandlung individuell anzupassen“, so Dr. Heikenfeld.