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Eintauchen in die Notfallmedizin im Rahmen der Sommerakademie: Medizinstudierende üben mit Simulationen für den Ernstfall

Medizinstudierende trainieren bei der Sommerakademie Notfallmedizin der St. Elisabeth Gruppe die Versorgung eines Notfallpatienten unter realitätsnahen Bedingungen.

In dieser Woche hieß es wieder: die Notfallmedizin kennenlernen, für den Ernstfall üben und Leben retten. Anfang Oktober hatten Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum die Möglichkeit, im Rahmen der „Sommerakademie Notfallmedizin“ das Fachgebiet näher kennenzulernen. Erfahrene Experten des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum standen ihnen dabei zur Seite: In einer Kombination aus Theorie und Praxis bereiteten sie die Studierenden mit Vorträgen und Simulationstrainings auf den echten Notfall vor.

Wenn der Ernstfall eintritt, muss alles ganz schnell gehen – wie in diesem Beispielszenario: Ein männlicher Patient mit Luftnot, Raucher, bewusstlos mit Herz-Kreislaufstillstand. Um den Patienten zu versorgen, müssen alle Hand in Hand arbeiten. Damit das funktioniert, werden im Rahmen der Sommerakademie reale Notfälle wie die beschriebene Situation im Simulationstraining nachgestellt. „Um optimal auf ein Simulations-Szenario vorbereitet zu sein, geben wir den Studierenden zunächst die Theorie an die Hand“, erklärt Dr. Jan Wischermann, Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne. „In Vorträgen zu Notfällen aus verschiedenen Bereichen – wie Herz-Kreislauf, Neurologie oder Traumatologie – vermitteln wir zunächst das Grundwissen.“ Dafür kommen Experten aus verschiedenen Fachrichtungen des Marien Hospital Herne zusammen, um einen Theorie-Einblick in ihr Gebiet zu geben.

Notfalltraining mit praktischen Simulationen – so realitätsnah wie möglich
Damit die Medizinstudierenden ebenfalls einen praktischen Einblick in Notfälle und die Abläufe gewinnen, standen verschiedene Simulations-Szenarien für ein Hands-on-Training bereit. In Simulationen übten die Studierenden Notfallszenarien, die mit Hilfsmitteln wie Puppen so realitätsnah wie möglich nachgestellt wurden. „Bei den Simulationen versorgen die Studierenden in Kleingruppen den Patienten – zusätzlich ist ein Experte dabei, der diese im Anschluss auswertet und mit der Gruppe bespricht“, so Dr. Wischermann.

Beitrag zur praxisnahen Ausbildung von Medizinstudierenden
„Mit der Sommerakademie Notfallmedizin können wir Medizinstudierenden jedes Jahr einen praxisnahen Einblick in die Notfallmedizin geben“, so Prof. Dr. Ulrich Frey, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne. Damit wird ein entscheidender Beitrag zur Hands-on-Ausbildung von Studierenden geleistet: „Zudem können so neue Wege der Wissensvermittlung im Medizinstudium vorangetrieben werden“, ergänzt Prof. Frey.