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Ausgezeichnete Lehre: RUB-Studierende wählen Dr. Julia Hecken vom Marien Hospital Herne zur Dozentin des Semesters

Auszeichnung für besondere Lehrqualität: Dr. Julia Hecken vom Marien Hospital Herne ist „Dozentin des Semesters“ der Ruhr-Universität Bochum.

Dr. Julia Hecken, Fachärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, ist von den Medizinstudierenden der Ruhr-Universität Bochum als „Dozentin des Semesters“ ausgezeichnet worden. Die 30-Jährige überzeugte die Studierenden mit ihrer praxisnahen Vermittlung medizinischer Inhalte in der Hauptvorlesung Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Auszeichnung wird im Rahmen der Evaluation der medizinischen Lehre an der Ruhr-Universität Bochum vergeben. Studierende aus dem klinischen Studienabschnitt können dabei Dozenten unabhängig von Fachgebiet und Lehrveranstaltung benennen. Die Person mit den meisten Nennungen wird als Dozentin beziehungsweise Dozent des Semesters ausgezeichnet.

Dr. Julia Hecken ist seit 2017 an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne tätig, zunächst als Doktorandin und seit 2021 als Ärztin. Unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Tempfer verbindet sie ihre klinische Tätigkeit mit wissenschaftlicher Arbeit und studentischer Lehre. Seit dem Sommersemester 2024 gestaltet sie Teile der Hauptvorlesung Gynäkologie und Geburtshilfe an der Ruhr-Universität Bochum.

Von der Theorie zur medizinischen Entscheidung

In ihren Vorlesungen legt die Ärztin besonderen Wert darauf, medizinisches Fachwissen mit konkreten klinischen Fragestellungen zu verbinden. „Mir ist wichtig, dass die Studierenden nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern verstehen, wie sie es im klinischen Alltag anwenden können“, erklärt sie. „Gerade in der Präsenzlehre können wir über die reine Wissensvermittlung hinausgehen, Zusammenhänge diskutieren und die Studierenden aktiv zum Mitdenken anregen.“

Für Dr. Julia Hecken gehört zu guter Lehre auch, die eigene Begeisterung für das Fach weiterzugeben. „Wenn Menschen selbst von einem Thema begeistert sind, können sie auch leichter bei anderen Interesse dafür wecken,“ so die Ärztin.