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25 Jahre Rheumasymposium Ruhrgebiet – Experten diskutieren aktuelle Entwicklungen in der Rheumatologie
Am vergangenen Samstag, dem 17. Oktober 2026, fand das 25. Rheumasymposium Ruhrgebiet – Rheumatologische Updates 2026 im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe am St. Anna Hospital Herne statt. Das Symposium stand in diesem Jahr zugleich im Zeichen seines Jubiläums.
Renommierte Experten tauschten sich über neue Therapieansätze, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Bedeutung für die Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen aus.
Fortschritte in Diagnostik und Therapie
Ein Schwerpunkt des Symposiums lag auf der Behandlung rheumatischer Erkrankungen. Am Beispiel der frühen rheumatoiden Arthritis wurde deutlich, wie stark sich die therapeutischen Möglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben. Gleichzeitig beschäftigten sich die Experten mit der Frage, wie sich der Umgang mit besonders schwer behandelbaren Erkrankungen durch Fortschritte in Diagnostik und Therapie gewandelt hat.
Darüber hinaus standen Begleiterkrankungen und besondere Lebenssituationen im Fokus. Thematisiert wurden unter anderem Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie Schwangerschaften bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Beide Themen verdeutlichten die Bedeutung einer ganzheitlichen und fachübergreifenden Versorgung.
„Seit 25 Jahren bringt das Rheumasymposium Ruhrgebiet nationale und internationale Experten aus Klinik und Praxis zusammen. Unser Anspruch ist es, den fachlichen Austausch zu fördern und neue Erkenntnisse so einzuordnen, dass sie die rheumatologische Versorgung nachhaltig verbessern“, so Prof. Dr. Dr. h. c. Xenofon Baraliakos, Ärztlicher Direktor des Rheumazentrum Ruhrgebiet.
Neue Therapieoptionen im Blick
Auch neue Behandlungsmöglichkeiten spielten eine zentrale Rolle. Vorgestellt wurden Therapien für rheumatische Erkrankungen, die verschiedene Organe betreffen können, sowie aktuelle Erkenntnisse zu seltenen entzündlichen Erkrankungen.
Zum Abschluss ging es um sogenannte Biosimilars. Dabei handelt es sich um Nachfolgepräparate bereits bewährter biologischer Medikamente. Diskutiert wurde, inwieweit sich die mit ihrem Einsatz verbundenen Erwartungen erfüllt haben.
Damit knüpfte das Symposium auch im Jubiläumsjahr an seinen Anspruch an, aktuelle Erkenntnisse kritisch zu diskutieren und für die rheumatologische Praxis einzuordnen.