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Green Hair Day setzt Zeichen der Hoffnung im Marien Hospital Herne
Mit grünen Haarsträhnen, persönlichen Gesprächen und vielen Begegnungen voller Zuversicht stand das Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum am vergangenen Freitag erneut ganz im Zeichen des Green Hair Day. Gemeinsam mit der Frauenselbsthilfe Krebs – Gruppe Herne machte die Aktion auf das Leben mit und nach einer Krebserkrankung aufmerksam und setzte ein sichtbares Zeichen für Hoffnung und Solidarität.
Krebserkrankungen bedeuten für Betroffene häufig zunächst einen tiefen Einschnitt in den Alltag. Gleichzeitig entwickeln sich die Möglichkeiten der modernen Krebsmedizin stetig weiter. Immer bessere und individuell abgestimmte Therapien sorgen heute dafür, dass viele Erkrankungen erfolgreich behandelt werden können und die Lebensqualität der Patienten erhalten bleibt. „Die medizinischen Fortschritte in der Onkologie haben in den vergangenen Jahren enorme Entwicklungen ermöglicht. Viele Krebsarten können heute deutlich erfolgreicher behandelt werden als noch vor einigen Jahren“, erklärt Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne.
Im Foyer des Krankenhauses informierten Mitarbeitende und Mitglieder der Frauenselbsthilfe Krebs – Gruppe Herne Besucher und Patienten über Unterstützungsangebote sowie den Umgang mit der Erkrankung. Bei Kaffee, Kuchen und grünem Wackelpudding entstanden zahlreiche Gespräche und persönliche Begegnungen. Für Aufmerksamkeit sorgten außerdem grüne Perücken und Haarsträhnen, die Besucher als Symbol der Hoffnung tragen konnten.
Auch Karsten Jung, Seelsorger der St. Elisabeth Gruppe, betonte die Bedeutung des Aktionstages: „Der Green Hair Day zeigt, dass Menschen mit einer Krebsdiagnose nicht allein sind. Gleichzeitig macht die Aktion Mut und lenkt den Blick auf die vielen positiven Krankheitsverläufe und Heilungsgeschichten.“ Der Green Hair Day soll dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen und das öffentliche Bild von Krebs zu verändern. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass eine Krebsdiagnose heute nicht automatisch Hoffnungslosigkeit bedeutet, sondern dass moderne Therapien und menschliche Unterstützung vielen Betroffenen neue Perspektiven eröffnen.