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Expertenaustausch des Marien Hospital Herne rund um Thrombozytenstörungen
Bei der digitalen Fachveranstaltung „Onko Case: Wenn Thrombozyten aus der Reihe tanzen“ der Medizinischen Klinik III – Hämatologie / Onkologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum stand am Mittwoch, den 22. April 2026, der Austausch über Thrombozytenveränderungen im Fokus. Experten aus Klinik und Praxis diskutierten anhand von praxisnahen Fallbeispielen verschiedene Formen von Thrombozytenveränderungen sowie die besten diagnostischen Verfahren und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.
Thrombozyten, auch Blutplättchen genannt, sind essenzielle Blutbestandteile. Sie sind für die Blutstillung und Gerinnung verantwortlich, indem sie bei Verletzungen verklumpen. Ist die Anzahl der Thrombozyten zu niedrig spricht man von Thrombozytopenie, ist er zu hoch von Thrombozytose. Diese Abweichungen können zu Blutungsrisiken oder Thrombosen führen. Thrombozytenstörungen sind häufige Begleiter bei einer Vielzahl hämatologischer Erkrankungen. Im Rahmen der Online-Fachveranstaltung diskutierten Experten des Marien Hospital Herne über ebendiese.
„Thrombozytenveränderungen stellen Mediziner vor Herausforderungen sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie“, erklärt Prof. Dr. Dirk Strumberg, Direktor der Medizinischen Klinik III – Hämatologie / Onkologie des Marien Hospital Herne. „Unsere Online-Fachveranstaltung bot eine wichtige Plattform für den Austausch über Thrombozytenstörungen mit den niedergelassenen Kollegen.“ Dazu stellten die Experten der Medizinischen Klinik III spannende Fallbeispiele aus der klinischen Praxis vor.