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Neue kardiologische Ambulanz im Marien Hospital Herne verbindet persönliche Betreuung mit moderner Universitätsmedizin

Stephan Fanselow (l.), Mitglied der Geschäftsleitung der St. Elisabeth Gruppe, Simone Lauer (2. v. l.), Geschäftsführerin der St. Elisabeth Gruppe und Prof. Dr. Christian Ukena, Direktor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (2. v. r.) mit den pflegerischen Leitungen der Kardiologischen Ambulanz und des Herzkatheterlabors.

Im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum können ab sofort viele kardiologische Untersuchungen und Eingriffe, die bislang stationär durchgeführt wurden, auch ambulant erfolgen. Möglich wird dies durch eine neue, zentral gelegene kardiologische Ambulanz mit moderner Ausstattung, kurzen Wegen und direkter Anbindung an die umfassende Infrastruktur des Krankenhauses – für eine persönliche Betreuung bei gleichzeitig hoher medizinischer Sicherheit.

Viele Menschen verbinden ein Universitätsklinikum zunächst mit großen Strukturen, langen Wegen von einem Untersuchungsraum zum Nächsten und komplexen Abläufen. Mit den neuen Räumlichkeiten der kardiologischen Ambulanz schafft das Marien Hospital Herne deshalb bewusst eine Umgebung, in der Untersuchungen übersichtlich organisiert sind und Patienten sich gut orientieren können. 

Viele kardiologische Eingriffe jetzt auch ambulant möglich
Die Herzmedizin hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Viele Eingriffe, die früher einen längeren Krankenhausaufenthalt erfordert haben, können heute ambulant erfolgen. „Diese ambulanten Eingriffe sind jetzt auch im Marien Hospital Herne möglich. Für diese Eingriffe stehen in der Klinik mehrere hochmoderne Herzkatheterlabore zur Verfügung, die mit neuesten medizinischen Geräten ausgestattet sind,“ erklärt Simone Lauer, Geschäftsführerin der St. Elisabeth Gruppe.

Auch komplexe Eingriffe, etwa an Herzklappen, können in spezialisierten Operationssälen durchgeführt werden.

Ambulant – aber mit maximaler Sicherheit
Ein entscheidender Vorteil der neuen kardiologischen Ambulanz liegt in der unmittelbaren medizinischen Anbindung: Sollte es während einer Untersuchung zu Komplikationen kommen, stehen Spezialisten aus anderen medizinischen Fachabteilungen, die Zentrale Notaufnahme und – wenn nötig – auch intensivmedizinische Behandlungsmöglichkeiten direkt zur Verfügung. „Diese Anbindung gibt vielen Patienten ein großes Gefühl der Sicherheit“, erklärt Prof. Dr. Christian Ukena, Direktor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. „Gerade bei Herzuntersuchungen ist es von Vorteil, dass wir jederzeit auf die gesamte Infrastruktur des Krankenhauses zurückgreifen können. Sollten sich während der Behandlung Hinweise auf eine andere bislang unerkannte oder akut behandlungsbedürftige Erkrankung ergeben, können wir sofort die entsprechenden Spezialisten und Behandlungsmöglichkeiten im Haus einbinden,“ erklärt der Klinikdirektor.

Moderne Räume für eine zentrale Herz-Ambulanz 
Die neuen Räume der kardiologischen Ambulanz liegen zentral am Haupteingang des Marien Hospital Herne und sind für Patienten einfach zu finden. Mehrere neue Untersuchungsräume ermöglichen eine strukturierte Diagnostik – von Vorgesprächen über Herzultraschall bis hin zu Kontrollen und dem Einsatz von Herzschrittmachern und anderen Implantaten. Ein moderner Überwachungsbereich sorgt außerdem dafür, dass Patienten direkt nach den Untersuchungen noch eine Zeit lang beobachtet werden können, bevor sie am selben Tag die Heimreise antreten. Ein helles modernes Gestaltungskonzept schafft dabei eine angenehme Atmosphäre. Diese neuen Räumlichkeiten liegen dicht beieinander, sodass Patienten während ihres Termins kurze Wege haben.

Universitätsmedizin für Herne und die Region
Die Medizinische Klinik II – Kardiologie / Angiologie des Marien Hospital Herne ist Teil des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum. Dadurch verfügt die Klinik über besondere Erfahrung auch bei seltenen und komplexen Herzerkrankungen. „Mehrere spezialisierte Zentren unterstreichen die hohe medizinische Qualität der Medizinischen Klinik II. Dazu gehören unter anderem eine zertifizierte Chest Pain Unit, ein Vorhofflimmerzentrum, eine Schwerpunktklinik für Herzschwäche sowie ein Cardiac Arrest Center zur Behandlung von Patienten nach Herzstillstand,“ erklärt Stephan Fanselow, Mitglied der Geschäftsleitung der St. Elisabeth Gruppe.

Trotz dieser hoch spezialisierten Medizin bleibt der Ablauf für die Patienten bewusst unkompliziert. Untersuchungen können in der neuen Ambulanz gebündelt stattfinden – persönlich, strukturiert und wohnortnah. So verbindet die neue kardiologische Ambulanz im Marien Hospital Herne moderne Universitätsmedizin mit einer Atmosphäre, die Patienten Sicherheit und Vertrauen vermittelt.