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Moderne Hernienbehandlung: Patientenveranstaltung informierte über schonende OP-Verfahren

Die Experten des Marien Hospital Witten rund um Prof. Dr. Metin Senkal (rechts), Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten, informierten die Teilnehmer über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Hernien.

Bauchdecken- und Narbenbrüche, medizinisch als Hernien bezeichnet, gehören zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen. Welche modernen und schonenden Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen, erfuhren Patienten und Interessierte bei der Patientenveranstaltung „Moderne Hernienbehandlung: Minimal-invasive OP-Verfahren bei Bauchdecken- und Narbenbrüchen“ der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten am vergangenen Dienstag, den 24. März 2026. 

Eine Hernie entsteht, wenn sich Gewebe oder Organe durch eine Schwachstelle in der Bauchwand nach außen vorwölben. Typische Beschwerden sind Schmerzen, ein Druckgefühl oder sichtbare Vorwölbungen im Bauchbereich. Unbehandelt können Hernien größer werden und im schlimmsten Fall zu ernsthaften Komplikationen führen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige und individuell angepasste Behandlung. „Die Hernienchirurgie hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Heute können wir vielen Patienten sehr schonende und zugleich sichere Behandlungsverfahren anbieten“, betont Prof. Dr. Metin Senkal, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten.

Moderne OP-Verfahren im Fokus

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen moderne Operationsverfahren bei Bauchdecken- und Narbenbrüchen. Vorgestellt wurden minimal-invasive Techniken, bei denen die Operation über kleine Schnitte durchgeführt wird und dadurch besonders schonend für den Patienten ist. Ein weiterer Schwerpunkt war der Einsatz robotisch-assistierter Operationsverfahren, bei dem der Operateur während des Eingriffs durch OP-Roboter unterstützt wird. Dieses Verfahren erlaubt besonders exakte Bewegungen und kann vor allem bei komplexen Hernien von Vorteil sein. 

Neben dem eigentlichen Eingriff wurde auch die Zeit nach der Operation thematisiert. Eine gezielte physiotherapeutische Mobilisation, also eine frühzeitige und angepasste Bewegungstherapie, trägt entscheidend dazu bei, die Heilung zu fördern und Komplikationen zu vermeiden. Anhand praktischer Beispiele wurde erläutert, wie Patienten nach einer Hernien-Operation sicher wieder aktiv werden können.