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Moderne Frauenheilkunde im Fokus: Neue Impulse für die gynäkologische Versorgung in Herne und Witten

Prof. Dr. Sven Schiermeier (links), Direktor des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe und Chefarzt der Frauenklinik des Marien Hospital Witten informierte gemeinsam mit Valentin Menke (rechts), Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des St. Anna Hospital Herne, und weiteren Fachexperten zu Neuerungen aus den gynäkologischen Zentren.

Welche neuen Therapieoptionen gibt es bei Myomen? Wie lässt sich Endometriose heute wirksam und zugleich möglichst schonend behandeln? Und welche Fortschritte prägen die gynäkologische Onkologie und die moderne Perinatalmedizin? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Herner und Wittener Experten im Rahmen der Fachveranstaltung „Update Gynäkologische Zentren – Neue Entwicklungen für die Praxis“, die am 11. März 2026 im Marien Hospital Witten stattfand.

Die Veranstaltung des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe mit den Standorten Marien Hospital Witten und St. Anna Hospital Herne bot einen kompakten Überblick über zentrale Themen der Frauenheilkunde. Im Mittelpunkt standen moderne, möglichst schonende Therapiekonzepte bei Myomen und Endometriose, innovative Behandlungswege bei Beckenbodenschwäche sowie aktuelle Strategien im Umgang mit Dysplasien. Deutlich wurde, wie differenziert und individualisiert die Frauenheilkunde heute vorgeht – mit dem Ziel, Beschwerden wirksam zu lindern und zugleich Lebensqualität und Organfunktion zu erhalten.

Auch die gynäkologische Krebstherapie zeigte sich im Wandel: Von präzise geplanten operativen Verfahren bis hin zu maßgeschneiderten medikamentösen Therapien eröffnen neue wissenschaftliche Erkenntnisse zunehmend eine immer weiter personalisierte Behandlung. Ergänzt wurde das Programm durch Einblicke in die moderne Ultraschalldiagnostik im Perinatalzentrum Level 1, die insbesondere bei Risikoschwangerschaften eine frühzeitige Einschätzung und gezielte Steuerung der weiteren Betreuung ermöglicht.

„Die Frauenheilkunde entwickelt sich kontinuierlich weiter – sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie“, erklärte Prof. Dr. Sven Schiermeier, Direktor des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe und Chefarzt der Frauenklinik des Marien Hospital Witten. „Mit unserer Veranstaltung möchten wir praxisrelevantes Wissen bündeln und den fachlichen Austausch fördern – zum Nutzen der Patientinnen in Herne, Witten und der gesamten Region.“