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| Witten
Mit dem dritten Frühchen aus Norddeutschland zurück ins Marien Hospital Witten
Eine ganz besondere Geschichte: Vor 16 Jahren kamen im Marien Hospital Witten Zwillinge als Frühchen zur Welt. Vor kurzem erlebte dieselbe Familie, mit ihrem dritten Kind, erneut das außergewöhnliche Ereignis einer Frühgeburt im selben Krankenhaus, obwohl sie inzwischen rund 250 km entfernt wohnt.
Der kleine Talih, der als Frühchen das Licht der Welt erblickte, wurde in der vertrauten Umgebung der Frühgeborenen-Intensivstation des Marien Hospital Witten versorgt, genau wie es bei seinen älteren Geschwistern damals der Fall war. Was diese Geschichte noch einzigartiger macht, ist die Tatsache, dass die Familie inzwischen nicht mehr in Witten lebt, sondern rund 250 km entfernt in Niedersachsen.
Die Eltern, die ihre Verbindung zum Marien Hospital Witten stets bewahrt haben, entschieden sich trotz der langen Entfernung, für die Geburt ihres dritten Kindes wieder in ihre ehemalige Heimatstadt zurückzukehren. Besonders herausfordernd für die Familie war die weite Strecke: Der Vater pendelte zwischen Niedersachsen und Witten, während die Mutter während der Zeit nach der Geburt in Witten blieb, um ihrem Sohn zur Seite zu stehen.
„Es war eine emotionale Entscheidung, aber wir wollten, dass unser Sohn die gleiche erstklassige Versorgung bekommt, wie damals auch unsere Zwillinge. Das Marien Hospital Witten hat uns immer sehr gut unterstützt, und das Team der Kinder- und Jugendklinik hat uns geholfen, die schwierige Zeit gut zu überstehen“, sagt Sue-Ane, die Mutter der Familie.
Vertrauen und Fürsorge – trotz Entfernung
Die Familie betont die Bedeutung der familiären Bindung zum Marien Hospital Witten, das sie auch nach Jahren noch als einen Ort der Sicherheit und des Vertrauens sehen. Die Ärzte und Pflegekräfte der Kinder- und Jugendklinik, die die Zwillingsgeschwister damals betreut hatten, erinnern sich ebenfalls an die ersten Momente der damaligen Frühchen und sind mit viel Empathie und Engagement für den kleinen Talih da.
„Es ist für mich ein ganz besonderer Moment, zu sehen, wie diese Familie bereits zum zweiten Mal unser Krankenhaus in einer solch herausfordernden Zeit gewählt hat“, sagt Dr. Bahman Gharavi, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik des Marien Hospital Witten. „Es zeigt, wie tief das Vertrauen in uns gewachsen ist und wie stark die Bindung zwischen der Familie und dem Marien Hospital Witten ist“, so Dr. Bahman Gharavi weiter.
Der kleine Talih ist nach rund dreimonatigem Aufenthalt im Marien Hospital Witten mittlerweile nachhause entlassen worden und wird nun von seinen Eltern und seinen beiden großen Schwestern im heimischen Niedersachsen bestens umsorgt.
Hier mehr über Geschichte von Talih und die Frühgeborenen-Intensivstation erfahren.