News

Experten informierten zu Diagnose und aktuellen Behandlungsmöglichkeiten des Lipödems

Prof. Dr. Dr. Heiko Sorg, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie des Marien Hospital Witten gab Einblicke in die Diagnose und Behandlung des Lipödems.

Am Donnerstagabend, den 07.05.2026, informierten erfahrene Experten der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie im Marien Hospital Witten über das Lipödem. Im Rahmen der Patientenveranstaltung erhielten Betroffene und Interessierte einen umfassenden Einblick in Ursachen, Symptome und moderne Therapieansätze. Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf der Information, dass die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung inzwischen für alle Stadien des Lipödems möglich ist. Für viele Betroffene stellt dies eine erhebliche Entlastung dar und eröffnet zugleich neue Perspektiven im Umgang mit der Erkrankung.

Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich bei Frauen auftritt. Typisch ist eine ungleichmäßige Zunahme des Fettgewebes an Armen und Beinen, die häufig mit Spannungsgefühlen, Druckschmerzen und einer erhöhten Empfindlichkeit einhergeht. Selbst bei regelmäßiger Bewegung und ausgewogener Ernährung bleiben die betroffenen Bereiche in der Regel unverändert – eine Situation, die für viele Betroffene auch eine psychische Belastung darstellt.

„Ein Lipödem wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, da die Beschwerden lange Zeit falsch eingeordnet werden“, erklärt Prof. Dr. Dr. Heiko Sorg, Chefarzt, Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Marien Hospital Witten. „Umso wichtiger ist es, Betroffenen verlässliche Informationen an die Hand zu geben und die heutigen Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung verständlich darzustellen. Gleichzeitig sollte die Veranstaltung Orientierung bieten – von der Diagnosestellung über moderne Therapieansätze bis hin zu Fragen der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung.“

Moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten

Bei der Veranstaltung „Das Lipödem: Von der Diagnose zur Behandlung“ ging es sowohl um den oft langen Weg bis zur richtigen Diagnose als auch um aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Dabei wurde erläutert, wie konservative Maßnahmen wie Kompression und Lymphdrainage sowie in geeigneten Fällen auch operative Verfahren wie die Liposuktion dazu beitragen können, die Beschwerden zu lindern. Im Anschluss konnten die Teilnehmer persönliche Fragen stellen und die Gelegenheit zum direkten Austausch mit dem Fachteam nutzen.