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Nacht wird Kunst: N8-Atelier-Ausstellung im St. Anna Hospital Herne eröffnet

Daniel Matosin, Mitglied der Geschäftsleitung der St. Elisabeth Gruppe (hinten rechts), die Künstlerin Ulrike Meyer (1. Reihe, 2. von rechts) sowie Kristina Kühne (3. Reihe, links) und Birga Müller (1. Reihe, links), Kunsttherapeutinnen des St. Marien Hospital Eickel, eröffneten gemeinsam mit den Teilnehmenden des N8-Ateliers die Ausstellung.

Die Nacht ist zum Schlafen da – oder zum Entdecken der eigenen Kreativität: Seit Mittwoch, den 21. Januar 2026, sind im St. Anna Hospital Herne neue Kunstwerke aus dem N8-Atelier zu sehen. Auf der 1. Etage zeigt die Ausstellung Collagen, die die „Nacht der Kreativen“ künstlerisch festhalten – mal ruhig und geheimnisvoll, mal leuchtend und voller Bewegung. 

Entstanden sind die Arbeiten am 07. November 2025, als das St. Marien Hospital Eickel seine Türen für Nachtschwärmer öffnete: Kunstinteressierte trafen sich dort zu später Stunde, um ihre Vorstellung der Nacht in Bildern zu verdichten. Was passiert, wenn die Welt stiller wird? Welche Gedanken tauchen auf, wenn Dunkelheit Raum für Fantasie schafft? Und welche Farben hat die Nacht, wenn man sie nicht nur sieht, sondern spürt? Diese Fragen fanden ihren Weg in die Collagen – vielschichtig, individuell und mit einer klaren Botschaft: Jede Nacht erzählt eine andere Geschichte.

Collagen, die Geschichten erzählen
Für die Umsetzung konnten die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Materialien wählen – von Papier und Stoffen bis hin zu Stiften und Farben. So entstanden Unikate, die die kreative Handschrift jedes Einzelnen tragen. „Im N8-Atelier geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um Mut zum Ausprobieren. Wenn unterschiedliche Materialien und Techniken zusammenkommen, entsteht etwas, das oft mehr sagt als Worte – und genau das macht diese Arbeiten so besonders“, sagt Birga Müller, Kunsttherapeutin des St. Marien Hospital Eickel. 

Begleitet wurde die kreative Nacht von der Künstlerin Ulrike Meyer sowie den Kunsttherapeutinnen des St. Marien Hospital Eickel. Ulrike Meyer hat über viele Jahre Patienten in den Kreativtherapien des St. Marien Hospital Eickel begleitet. Für sie ist das Experimentieren und Gestalten mit unterschiedlichen Techniken die Essenz der Kreativität – ein Ansatz, der sich in der Vielfalt der ausgestellten Werke deutlich widerspiegelt.