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| Herne
Kolorektales Karzinom im Fokus: Marien Hospital Witten lud zum fachlichen Austausch
Im Rahmen einer Fachveranstaltung des Marien Hospital Witten stand am Mittwoch, 18. März 2026, die moderne Behandlung des kolorektalen Karzinoms im Mittelpunkt. Experten verschiedener Fachdisziplinen beleuchteten aktuelle Entwicklungen, neue Therapieoptionen und die Bedeutung einer eng verzahnten interdisziplinären Zusammenarbeit.
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen und erfordert eine sorgfältig abgestimmte Behandlung. Im Rahmen der Veranstaltung wurden aktuelle operative Verfahren vorgestellt, die möglichst schonend und zugleich wirkungsvoll durchgeführt werden. Ergänzend dazu standen neue endoskopische Verfahren im Fokus, mit denen bestimmte Tumorveränderungen ohne großen chirurgischen Eingriff behandelt werden können. Deutlich wurde, dass moderne Therapien zunehmend individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt sind und dabei chirurgische sowie internistische Expertise eng miteinander verzahnen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den gynäkologischen Schnittstellen bei kolorektalen Karzinomen. Anhand konkreter Fallbeispiele wurde aufgezeigt, wie wichtig es gerade bei komplexen Krankheitsverläufen ist, unterschiedliche Blickwinkel zusammenzuführen. Der offene Austausch im Anschluss an die Vorträge unterstrich den hohen Stellenwert des fachübergreifenden Dialogs für die Qualität der Patientenversorgung.
„Eine erfolgreiche Behandlung des kolorektalen Karzinoms basiert heute auf maßgeschneiderten Therapiekonzepten und einer engen Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen. Veranstaltungen wie diese schaffen die notwendige Plattform, um aktuelle Entwicklungen kritisch zu diskutieren und unsere Behandlungsstrategien kontinuierlich weiterzuentwickeln“, betonte Prof. Dr. Metin Senkal, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Marien Hospital Witten.
Die Fachveranstaltung machte deutlich, dass der Fortschritt in der Darmkrebstherapie nicht nur durch neue Verfahren, sondern vor allem durch den kontinuierlichen Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung medizinischer Standards vorangetrieben wird.