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Operationstechnische Assistenz (OTA) – Ausbildung

Operationstechnische Assistenten werden im OP, in der Ambulanz, Endoskopie sowie in der Zentralsterilisation eingesetzt. Sie arbeiten Hand in Hand mit den Ärzten und betreuen Patienten vor, während und nach einer OP. Die Ausbildung umfasst folgende Schwerpunkte und orientiert sich an der Ausbildungs- und Prüfungsveordnung über die Ausbildung zur / zum Operationstechnischen Assistenin / Assistenten, BGBI.

  • Instrumentation in den operativen Fachdisziplinen
  • Springertätigkeit in den operativen Fachdisziplinen
  • Leitliniengerechte Patientenbetreuung
  • Umsetzung von Hygienerichtlinien
  • Umsetzung von Handlungsempfehlungen des Aktionsbündnis Patientensicherheit

Operationstechnische Assistenz (OTA) – Ausbildung: Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung dauert 36 Monate und endet mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Abschlussprüfung. Während der 36 Monate beträgt die theoretische Ausbildung mindestens 2.100 Stunden und die praktische Ausbildung mindestens 2.500 Stunden.

Der theoretische Teil der Ausbildung findet am Campus der St. Elisabeth Gruppe statt. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe und ggf. bei externen Kooperationspartnern.

Die praktische Ausbildung gliedert sich nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung über die Ausbildung zum / zur Operationstechnischen Assistenten in vier Versorgungs- und Funktionsbereiche:

1. Berufsspezifischer Orientierungseinsatz

2. Allgemeine Pflichteinsätze

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Unfallchirurgie oder Orthopädie
  • Gynäkologie oder Urologie
  • Ambulantes Operieren

3. Wahlpflichteinsätze

  • Thoraxchirurgie
  • Neurochirurgie
  • HNO
  • Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie
  • Augenchirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Operative Eingriffe bei Kindern

4. Pflichteinsätze

  • Pflegepraktikum
  • Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung
  • Anästhesie
  • Notaufnahme und Ambulanz
  • Interventionelle Funktionseinheiten (Endoskopie, Katheterlabore, etc.)

Die theoretische Ausbildung gliedert sich in folgende Lernbereiche:

  • Berufsbezogene Aufgaben im ambulanten und stationären Bereich eigenverantwortlich planen und strukturiert ausführen 
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken und ärztliche Anordnungen eigenständig durchführen
  • Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen über unterschiedliche Fachbereiche hinweg verantwortlich mitgestalten
  • Verantwortung für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit übernehmen
  • Das eigene Handeln an rechtlichen Vorgaben und Qualitätskriterien ausrichten
  • Mit Patienten aller Altersstufen und deren Bezugspersonen kommunizieren und interagieren
  • In lebensbedrohlichen Krisen- und Katastrophensituationen zielgerecht handeln
  • Hygienische Arbeitsweisen umfassend beherrschen und beachten

Operationstechnische Assistenz (OTA) – Ausbildung: Perspektiven

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung besteht die Möglichkeit der Übernahme in die St. Elisabeth Gruppe.

Operationstechnische Assistenz (OTA) – Ausbildung: Voraussetzungen

  • Fachoberschulreife bzw. gleichwertig qualifizierender Schulabschluss
  • Körperliche Eignung
  • Flexibilität und Mobilität
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Mindestalter 18 Jahre
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