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Karriere & Bildung

Verschiedene Wege zur Stationsleitung

Die Drei von der Pflegestation 6 oder Wie man in der Pflege Karriere macht

Die drei Fragezeichen, die drei Musketiere oder die Drei von der Tankstelle… Trios gibt es in Film und Fernsehen viele, mit den unterschiedlichsten Eigenschaften und Besonderheiten. Das Marien Hospital Herne hat sein ganz eigenes Trio: Das dreiköpfige Leitungsteam der Station 6. Sie lieben ihren Beruf, bilden sich auf ihrem Gebiet ständig weiter und konnten als Leitung bzw. stellvertretende Leitung bereits Karriere machen – und das alles unter 30!

Stationsleitung – Job mit Verantwortung und Organisationsgeschick

Wenn Meike Materna morgens auf der Station 6 ihren Dienst beginnt, gibt es viel zu tun: Neben den täglichen Arbeiten einer Gesundheits- und Krankenpflegerin auf einer Station mit Patienten der Kardiologie und Gefäßchirurgie, steht für die 29-Jährige auch viel Büroarbeit an. Als Stationsleitung ist sie für die Dienst-, Urlaubs- und Fortbildungsplanung der Kollegen verantwortlich, führt Mitarbeitergespräche und ist Schnittstelle zwischen den Pflegekräften und den Ärzten. „Ich stehe auch in engem Kontakt zu der Pflegedienstleitung, versuche, wo es geht, Prozesse zu optimieren und die Pflegequalität zu steigern“, erzählt Materna.

Wissensdurst und Tatendrang – das macht ein junges Team aus

Unterstützung hat sie dabei von ihren beiden Stellvertretern Leonie Müllner und Benjamin Schuldt. Das junge Trio arbeitet seit 2017 erfolgreich in dieser Konstellation. Ein ‚das haben wir aber schon immer so gemacht‘ von älteren Kollegen kennt das Leitungsteam aber nicht. „Wir arbeiten immer sehr transparent. Am Ende wird jede Entscheidung vom gesamten Team mitgetragen. Und wo der Erfahrungswert unsererseits nicht so hoch ist, helfen die älteren Kollegen immer mit“, erzählt die 27-jährige Müllner. „Junge Kollegen bringen immer einen frischen Wind in die Abteilung und sind vor allem sehr motiviert. Die gute Stimmung wirkt sich auf die ganze Station aus“, so Materna. „Ein weiterer Vorteil eines jungen Teams ist außerdem, dass alle viel Tatendrang und Spaß an Veränderungen haben und vor allem wissensdurstig sind“, ergänzt Müllner. Sich immer neues Wissen anzueignen ist dabei für alle drei selbstverständlich. Neben der Stationsleiterweiterbildung ist auch eine regelmäßige Teilnahme an Arbeitsgruppen oder gemeinsamen Projekten mit der Pflegedienstleitung Teil der Arbeit.

Theoretisches Wissen in die Praxis einbinden

Meike Materna studiert neben ihrem Job „Evidenzbasierung pflegerischen Handelns“, Leonie Müllner startet nach ihrem dreijährigen Pflege-Bachelorstudium nun ins Masterstudium. Beide möchten danach weiterhin in der Praxis arbeiten. „Als Mitarbeiter in der St. Elisabeth Gruppe hat man viele Weiterbildungsmöglichkeiten, es wird einem viel Vertrauen entgegengebracht. Ich möchte nach dem Studium auch weiterhin im Marien Hospital Herne bleiben und schauen, wie ich mein Know-how aus der Pflegewissenschaft  in die Gruppe einbringen kann“, so Materna.

„Von A wie ambulante Pflege bis Z wie Zentral OP“

Dass man sich in dem Beruf ständig weiterentwickelt – sowohl persönlich als auch fachlich –  und Neues dazu lernt, sieht Benjamin Schuldt als eine der größten Stärken seines Jobs. Das junge Team zeigt mit seinem Werdegang eindrucksvoll, dass der Pflegeberuf vom ersten Tag an mit vielfältigen Aufstiegschancen verbunden ist. „Außerdem ist der Beruf sehr facettenreich, da ist wirklich für jeden was dabei: Von A wie ambulante Pflege bis Z wie Zentral OP. Wer gerne Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen begleiten möchte für den ist die Arbeit in der Psychiatrie genau das richtige. Wer gerne Menschen in lebensbedrohlichen Situationen versorgen möchte, der kann in der Notaufnahme tätig werden.“, ergänzt der 26-Jährige. Doch was das schönste an dem Beruf ist, darin sind sich alle drei einig: „Man bekommt so viel von den Patienten zurück, man erfährt täglich Wertschätzung und Dankbarkeit, das wiegt kein Geld der Welt auf“, so Schuldt.  

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