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Informationen zum Corona-Virus

Was ist das Coronavirus?
Der neue Erreger gehört zum Stamm der Coronaviren. Formen dieses Erregerstamms führen oft nur zu leichten Erkältungen, das neue 2019-nCoV „Coronavirus“ kann hingegen auch schwere Atembeschwerden, Lungenentzündungen sowie hohes Fieber hervorrufen. Das Virus wird daher häufig mit dem SARS-Erreger verglichen, der erstmals 2003 in Asien aufgetreten ist. Beide Erreger weisen eine hohe genetische Ähnlichkeit auf.

Wie kann ich mich anstecken?
Nach aktuellem Kenntnisstand kann das Virus durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen werden, das heißt bspw. durch Husten oder Niesen. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen. Auch eine indirekte Übertragung über die Hände ist möglich, wenn diese nach Kontakt mit dem Erreger mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt nach aktuellem Stand etwa 14 Tage.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten von Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie ein angemessener Abstand zu Erkrankten (etwa 2 Meter) auch vor einer Infekten mit dem Coronavirus. Auf das Händeschütteln zur Begrüßung sollte verzichtet werden. Grundsätzlich gilt, dass Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, zu Hause bleiben sollten.

Wie merke ich, dass ich infiziert bin? Wann sollte ich zum Arzt gehen?
Die Symptome des Coronavirus sind Fieber und Lungenentzündungen oder schwere Atembeschwerden sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl.

  • Personen, die aus Gebieten zurückkehren, in denen Corona-Fällen bestätigt wurden, die aber kein Krisengebiet sind, und bei denen innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr Symptome auftreten, sollten telefonisch einen Termin beim Hausarzt vereinbaren.
  • In Notfällen können Sie sich an die Notfallambulanz eines Krankenhauses wenden oder einen Notarzt rufen. Der Besuch in der Notfallambulanz muss vorher telefonisch angekündigt werden, um andere Patienten nicht zu gefährden.


Gefährdet das Virus ungeborene Kinder?
Aufgrund der Übertragungswege („Tröpfcheninfektion“) sind ungeborenen Kinder nach aktuellem Kenntnisstand nicht gefährdet.

Wie schützt sich das Klinikpersonal?

Bei Verdachtsfällen folgen wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zur Prävention der Übertragung. Dabei werden konkrete Maßnahmen in Bezug auf Hygiene und Isolierung der Verdachtsfälle berücksichtigt.

Wie werden andere Patienten geschützt, wenn Verdachtsfälle im Krankenhaus aufgenommen wurden? Wie bei gesicherter Diagnose?
Unser medizinisches und pflegerisches Personal ist auf der Grundlage der Richtlinie des Robert-Koch-Institutes nach einem Hygiene-Maßnahmen-Katalog zum Umgang mit betroffenen Patienten auf solche Fälle vorbereitet und eingewiesen. Verdachtsfälle werden zum Schutz der anderen Patienten isoliert.

Hat die Erkrankung Spätfolgen, wenn sie einmal überstanden ist?

Da es sich um ein neuartiges Virus handelt, gibt es derzeit noch keine Informationen zu möglichen Spätfolgen.

Ist man nach einmaliger Erkrankung immun gegen das Virus?

Da es sich um einen neuartigen Virus handelt, können wir derzeit noch nichts zu möglichen Spätfolgen sagen.

Gibt es einen Impfstoff?
Impfstoffe gegen das Virus sind derzeit in Entwicklung, diese kann bis zu einem Jahr dauern.

Wo erhalte ich weitergehende Informationen über das Virus?

Ausführliche Informationen stellt das Robert-Koch Institut zur Verfügung: www.rki.de/ncov

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Nummer 0211 – 9119 1001 können sich Bürger von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr informieren. Die Nummer ist jedoch nicht zur medizinischen Beratung gedacht. Das Ministerium bittet darum, insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion zunächst telefonisch die Hausärztin oder den Hausarzt zu kontaktieren.

Das Land Nordrhein-Westfalen informiert unter www.land.nrw/corona

Die Stadt Herne informiert unter www.herne.de/corona

Der Ennepe-Ruhr-Kreis informiert unter: https://www.enkreis.de/gesundheitsoziales/gesundheit/faq-corona.html

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