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Coronavirus – Väter im Kreißsaal

Das Wichtigste vorab: Die St. Elisabeth Gruppe, zu der das Marien Hospital Witten, das St. Anna Hospital Herne und das Marien Hospital Herne gehören, bietet auch in Corona-Zeiten eine familienfreundliche Geburtshilfe. Das bedeutet, dass der werdende Vater in den entscheidenden Momenten dabei ist und die werdende Mutter seelisch und körperlich unterstützen kann.

Übrigens: Falls der Partner die werdende Mutter nicht begleiten kann oder möchte, dann kann eine andere vertraute Person die Schwangere begleiten. Dies kann zum Beispiel die werdende Oma oder Tante sein.

Die genauen Regelungen für die Zeit vor, während und nach der Geburt, gibt es hier zu lesen:

Vor der Geburt

In Vorbereitung auf die Geburt können für die werdende Mutter bereits einige Termine im Krankenhaus anstehen. Dazu zählt zum Beispiel die Geburtsplanung im Marien Hospital Witten, die Geburtsplanung im St. Anna Hospital Herne oder die Geburtsplanung im Marien Hospital Herne oder eventuell nötige weitere Untersuchungen. Hierbei kann der Partner die Schwangere leider nicht begleiten. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Partner über einen Videoanruf dazuzuschalten.

Im Marien Hospital Witten und im St. Anna Hospital sind auch Videosprechstunden möglich, sodass die werdenden Eltern gemeinsam von zuhause aus Sprechstunden wahrnehmen können.

Leider sind aktuell keine Infoabende mit Kreißsaal-Führungen für werdende Eltern vor Ort möglich. Alle drei Geburtshilfen stellen sich werdenden Eltern jedoch online in einem Livestream über den Instagram-Account @st.elisabethgruppe vor. So können werdende Eltern das Team der Geburtshilfe kennen lernen, einen Blick in den Kreißsaal werfen und die letzten Fragen vor der Geburt stellen. Hier finden Sie alle anstehenden Termine.

Während der Geburt

Wenn sich die Schwangere in der Einleitungsphase befindet, darf der Partner noch nicht dabei sein. Der Grund hierfür ist, dass sich eine Geburtseinleitung durchaus auch über mehrere Tage ziehen kann.

Ab dem Moment, in der sich die Frau „unter der Geburt" befindet – also regelmäßige Wehen hat und Unterstützung braucht – darf der Partner dabei sein. Er kann so von den Wehen bis zur Geburt seine Partnerin unterstützen und ist im Kreißsaal dabei.

Auch bei einem Kaiserschnitt kann der werdende Vater dabei sein und die werdende Mutter in den OP begleiten.

Nach der Geburt

Es ist geschafft – das Baby ist da! Auch wenn das Neugeborene auf der Welt ist, kann der Partner im Kreißsaal bleiben, um die erste Zeit intensiv mit der Familie zu verbringen. Väter werden so auch aktiv in den Prozess des Bonding einbezogen.

Wenn die junge Familie gemeinsam ein Familienzimmer oder eine Familien-Junior-Suite bewohnt, darf der Partner dieses gemeinsam mit der Frau und dem Neugeborenen bewohnen. Väter können so 24 Stunden am Tag vor Ort sein, können das Krankenhaus aber auch jederzeit verlassen und wieder betreten.

Derzeit gilt ein Besuchsverbot. Mutter und Baby können nur von ihrer Begleitperson besucht werden. Der Besuch von Geschwisterkindern ist leider nicht möglich.

Sollte die Familie nicht in einem Familienzimmer untergebracht sein, haben Väter dennoch 24 Stunden am Tag unbegrenzte Besuchsmöglichkeiten. Sollte die Mutter in einem Zwei-Bett-Zimmer liegen, ist bei den Besuchen auf die zweite Mutter im Zimmer Rücksicht zu nehmen.

Wenn das Neugeborene Unterstützung braucht, kann eine Verlegung in die Kinder- und Jugendklinik nötig sein. Hier können beide Eltern gemeinsam das Neugeborene besuchen, auch wenn die Mutter nicht mehr selbst als Patientin im Krankenhaus ist.

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