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08.07.2021

Gut versorgt bei Inkontinenz: Kontinenz- und Beckenbodenzentrum des Marien Hospital Witten

Inkontinenz ist noch immer ein Tabu-Thema, obwohl in Deutschland Millionen Menschen unter dieser Erkrankung leiden. Das Marien Hospital Witten bietet Betroffenen eine Anlaufstelle und wurde als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum zertifiziert. Hierbei spielen neben der Erfahrung in der Behandlung auch die Qualifikation des medizinischen Fachpersonals eine Rolle.

Es gibt verschiedene Arten der Harninkontinenz, die häufig auf eine Senkung des Beckenbodens zurückzuführen sind. Oft tritt nicht nur eine Harn-, sondern auch eine Stuhlinkontinenz auf. Hilfe für Betroffene einer oder beider Formen der Inkontinenz bietet das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum mit einem interdisziplinären Team aus den drei Hauptabteilungen Gynäkologie und Chirurgie des Marien Hospital Witten, sowie der Urologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. Gemeinsam mit weiteren Fachabteilungen decken sie die Behandlung aller Inkontinenzformen ab und haben sich zusammengeschlossen, um Patienten bestmöglich therapieren zu können.

Qualifikation und Erfahrung als Schlüssel der Zertifizierung

Das Zentrum wurde erstmals durch die Zertifizierungsstelle CERT iQ geprüft und zertifiziert. Um die Zertifizierung zu erlangen, musste sowohl Erfahrung in Form von behandelten Patienten nachgewiesen werden, als auch die Qualifikation des medizinischen Fachpersonals der beteiligten Fachabteilungen. „Teil der Zertifizierung ist der Nachweis über die Teilnahme an fachspezifischen Fortbildungen“, erklärt Prof. Dr. Sven Schiermeier, Direktor des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe, Standorte Witten und Wanne-Eickel. „Wir freuen uns, dass wir die strengen Auflagen sowohl in Hinblick auf die Erfahrung in der Behandlung von Patienten, als auch in der Qualifikation der Mitarbeiter erfüllen konnten“, ergänzt der Direktor.

Hilfe für Betroffene aller Altersgruppen

Von Inkontinenz sind hauptsächlich ältere Menschen betroffen. Manche Betroffene leiden jahrelang, bevor sie entscheiden sich Hilfe zu holen. „Wir haben aber durchaus auch junge Patientinnen, die zum Beispiel nach einer Geburt unter Beschwerden leiden“, erklärt Prof. Schiermeier. „In unserem Zentrum haben Betroffene aller Altersgruppen die Sicherheit, dass sie von einem erfahrenen und qualifizierten Team aus interdisziplinären Experten behandelt werden“, erklärt er weiter. In Deutschland gibt es nur 22 zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentren.

Enge Zusammenarbeit innerhalb der St. Elisabeth Gruppe

Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum arbeitet gruppenübergreifend mit weiteren Abteilungen der St. Elisabeth Gruppe zusammen: Im Marien Hospital Witten sind das die Kinderchirurgie, die Kinder- und Jugendklinik und das Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik, sowie im Marien Hospital Herne die Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation.

Bildunterschrift: Prof. Dr. Sven Schiermeier, Direktor des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe, freut sich gemeinsam mit allen beteiligten Fachabteilungen über die Zertifizierung als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum.

 

 

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