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23.06.2022

Gebärmutterkrebs diagnostizieren und behandeln – Fachveranstaltung des Marien Hospital Herne informierte

Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, informierte über eine aktuelle Leitlinie zur Behandlung des Endometriumkarzinom.

Gebärmutterkrebs, auch als Endometriumkarzinom bezeichnet, ist eine Krebserkrankung der Gebärmutterhöhle. Die Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung, die hauptsächlich bei Frauen in und nach den Wechseljahren auftritt, hat sich im vergangenen Jahr verändert. Über die aktuelle Leitlinie zur Behandlung informierte Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, im Rahmen einer Fachveranstaltung interessiertes medizinisches Fachpublikum.

Im Rahmen der Veranstaltung des Marien Hospital Herne stellte Prof. Dr. Clemens Tempfer die „S3-Leitlinie Endometriumkarzinom 2022“ vor. „Eine Leitlinie gibt eine Empfehlung nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft, wie eine Erkrankung festgestellt und behandelt werden sollte“, erklärt Prof. Clemens Tempfer. Anhand der vorliegenden Leitlinie wurde erläutert, welche Risikofaktoren es für die Entstehung eines Endometriumkarzinoms gibt, wie Früherkennung und Diagnostik ablaufen und wie die Therapie in einem frühen Stadium erfolgen kann. Weiterhin wurden operative Behandlungsmöglichkeiten in späteren Stadien erläutert und die Nachsorge, unter anderem mit psychonokologischen Aspekten, vorgestellt.

Versorgung im Gynäkologischen Krebszentrum

In Deutschland erkranken jährlich rund 11.000 Frauen an einem Endometriumkarzinom. Mit höherem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung, im Durchschnitt sind Betroffene bei der Erkrankung 68 Jahre alt. Das Marien Hospital Herne ist von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) als „Gynäkologisches Krebszentrum“ zertifiziert und auf die Betreuung von Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen spezialisiert. Für die Patientinnen bedeutet das eine standardisierte interdisziplinäre Versorgung nach hohen wissenschaftlichen Maßstäben, die sich auch an den Vorgaben der Leitlinie orientiert.

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