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Weiterbildungen

Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Reihe von Weiterbildungen und Schulungen für unterschiedliche Berufsfelder an. Dazu gehören unter anderem EDV-Schulungen, Kommunikationsseminare oder Weiterbildungen im medizinischen Bereich.

Auf dieser Seite finden Sie wechselnde Beispiele unterschiedlicher Weiterbildungen der St. Elisabeth Gruppe.

 

 

Richtige Betreuung von Hochleistungssportlern:
Kostenfreie Fortbildung für Schüler der Akademie der Physiotherapie

Athleten und Hochleistungssportler benötigen in ihrem Trainings- und Wettkampfalltag eine professionelle Unterstützung durch Physiotherapeuten –besonders, wenn in der Vergangenheit eine Verletzung vorlag. Die professionelle Therapie von Sportlern lernen die Auszubildende der Akademie der Physiotherapie schon während der Ausbildung in der Fortbildung „Sportphysiotherapie“.

Die schulgeldfreie Ausbildung in der Akademie der Physiotherapie hat für die Schüler viele Vorteile: Die St. Elisabeth Gruppe verfügt über mehrere Krankenhäuser mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten sowie Rehabilitationseinrichtungen. Während der praktischen Phasen erhalten die Auszubildenden somit umfassende Einblicke in verschiedene Therapieansätze zur Rehabilitation erkrankter Menschen. „Schon während der Ausbildung besteht die Möglichkeit, an Fortbildungen zur zusätzlichen Qualifizierung teilzunehmen. So wie nun an der Fortbildung Sportphysiotherapie“, erläutert Beate Stock-Wagner, Leiterin der Akademie der Physiotherapie.

In der Sportphysiotherapie geht es um die Betreuung von Sportlern und Athleten, die besondere Fertigkeiten der betreuenden Physiotherapeuten erfordert. Die Schüler erhalten professionelles sportwissenschaftliches Wissen und erlernen gezielte Trainingsinhalte, wie Sportmassagen und unterschiedliche Tape- sowie Dehntechniken. Aber auch die richtige Ernährung und Sportpsychologie stehen auf dem Plan der Fortbildung. Das Thema Verletzung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Schüler lernen daher, wie man erste Hilfe am Spielfeldrand leistet und wie die evidenzbasierte Rehabilitation nach einer Operation aussieht.

 

 

 

"Mein unverzichtbares Arbeitsutensil ist das Endoskop."


"Die Endoskopie ist ein sehr interessanter und anspruchsvoller Funktionsbereich, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat. Es macht mir große Freude diese Entwicklungen zu beobachten und einzusetzen", so Mahmut Dedic, der 2015 die Gesamtleitung der Endoskopie der St. Elisabeth Gruppe - Katholische Kliniken Rhein-Ruhr übernahm.

Die Endoskopie ist die Untersuchung von im Körperinnern liegenden Organen wie Darm oder Magen. Mithilfe eines Endoskops, ein schlauchförmiges Instrument, das mit einer Kamera und einer Beleuchtung ausgestattet ist, können Entzündungen, Geschwüre oder Blutungsquellen entdeckt werden. Aber auch die Entnahme von Gewebeproben ist möglich. "Wurde die Endoskopie ursprünglich zu diagnostischen Zwecken eingesetzt, werden inzwischen viele minimal-invasive, d. h. kleine operative Eingriffe endoskopisch durchgeführt. Dies gilt zum Beispiel für gutartige Polypen, die sich, wenn sie nicht entfernt werden, zu Darmkrebs entwickeln können. Auch schwer zugänglich Bereiche des Körpers können ohne Schmerzen untersucht und Erkrankungen entdeckt werden. Diese Möglichkeiten machen für mich die Endoskopie so spannend", erzählt Mahmut Dedic, der seit 1992 im St. Anna Hospital tätig ist und im Jahre 2000 seine Fachweiterbildung in der Endoskopie abgeschlossen hat. "Durch das breite Spektrum an Einsatzmöglichkeiten einer Endoskopie arbeiten wir mit vielen verschiedenen medizinischen Fachabteilungen zusammen, insbesondere mit der Klinik für Gastroenterologie und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie", erklärt Dedic. Dabei kommt der Teamarbeit eine wichtige Bedeutung zu: "Die enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Kollegen und das Wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann, ist für eine qualitativ hochwertige Betreuung der Patienten und für eine sichere komplikationslose Durchführung endoskopischer Untersuchungen und Behandlungen eine wichtige Voraussetzung. Die Zusammenarbeit des gesamten Teams sowie der kontinuierliche Austausch und die Kooperation mit anderen Fachabteilungen ist hier sehr gut und hat eine enorme Bedeutung", fasst Dedic zusammen.

Zu den Aufgaben der Pflegefachkräfte in der Endoskopie gehört die Betreuung der Patienten vor, während und nach der Endoskopie. "Die pflegerische Begleitung umfasst auch die Organisation der Rückkehr der untersuchten Patienten zu den Stationen oder die Entlassung ambulanter Patienten. Darüber hinaus assistieren wir auch in der Endoskopie", so Dedic. Sie bereiten die endoskopischen Eingriffe vor, kennen sich mit den speziellen Instrumenten aus und reichen diese während der Endoskopie an das Ärzteteam. Zudem sind sie für die Hygiene aller benötigten Geräte, Materialien und Instrumente sowie für die Dokumentation der durchgeführten Pflegemaßnahmen zuständig.

"Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklungen in der Endoskopie ergeben sich immer wieder neue pflegerische und technische Anforderungen, die einen hohen Spezialisierungsgrad erfordern. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, die die St. Elisabeth Gruppe anbietet, kann ich sowohl meine Kompetenzen im Bereich der Pflege als auch mein technisches Know-how erweitern. Das fördert nicht nur den beruflichen Werdegang, sondern trägt auch zu einer permanenten Dynamik in der persönlichen Entwicklung bei", fasst Dedic zufrieden zusammen.

 

 

 

Herzlich, erfüllend und abwechslungsreich – In einem Jahr zum Traumberuf Kinderkrankenpflege

Für die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Jasmin Brzozowski steht seit Oktober 2018 wieder Lernen und Schule auf dem Programm, denn sie nimmt zusammen mit fünf weiteren Auszubildenden an der einjährigen Weiterbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin teil. Damit bietet die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr ihren Mitarbeitern nicht nur eine neue Qualifizierungsmöglichkeit, sondern auch vielfältige berufliche Perspektiven an. „Mit der Weiterbildung erfülle ich mir einen Traum, denn der Gedanke, mit Kindern zu arbeiten, war schon immer sehr reizvoll für mich“, berichtet die 31-Jährige.

Die Patientengruppe, um die sich Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen kümmern, reicht von den kleinsten Frühgeborenen bis hin zum 18-jährigen jungen Erwachsenen. Dies erfordert ein spezielles und umfassendes Behandlungs- und Pflegewissen, das sowohl im Theorieunterricht in der Krankenpflegeschule als auch im Rahmen praktischer Einsätze in den Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe durch erfahrene Praxisanleiter auf der jeweiligen Station vermittelt wird. „Dadurch ist die Weiterbildung sehr abwechslungsreich und spannend“, so Jasmin Brzozowski. „Neben der Versorgung der Kinder, Krankenbeobachtung und Begleitung zu Untersuchungen lernen wir auch den richtigen Umgang mit Kindern und ihren Eltern.“ Hinzu kommt auch das Beraten und Anleiten der Eltern. „Wir zeigen beispielsweise frisch gebackenen Eltern, wie sie ihr Neugeborenes richtig halten und leiten sie bei der Körperpflege der Kleinen an“, erzählt die Hernerin.
 
„Die größte Herausforderung des ersten Weiterbildungsdrittels war bisher nicht der umfangreiche Theorie- und Praxisunterricht, sondern sie lag viel mehr darin, das Lernen erneut zu lernen“, resümiert die angehende Kinderkrankenpflegerin.

 

 

 

Alles andere als Einheitsbrei – Pürierte Nahrung als Projektarbeit

Viele Köche verderben den Brei – sicher hat jeder diese alte Weisheit schon einmal gehört. Auf die Arbeit des Verpflegungsmanagements der St. Elisabeth Gruppe trifft sie jedoch ganz und gar nicht zu, denn hier sorgte die Zusammenarbeit von Gesamtleitung Ramin Homayouni, Produktionsleiter Peter Gondro und Prof. Dr. Rainer Wirth, Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation des Marien Hospital Herne, dafür, dass pürierte Nahrung für Patienten mit Schluckstörungen alles andere als unappetitlicher Einheitsbrei ist.

Die Zusammenarbeit entstand als Projektarbeit im Rahmen des interdisziplinären Führungskräftetrainings, das die St. Elisabeth Gruppe in regelmäßigen Abständen für Mitarbeiter der mittleren Führungsebene anbietet. Einer der Teilnehmer im vergangenen Jahr war Peter Gondro. Wie alle Teilnehmer des Trainings, sollte auch er während dieser Zeit ein zukunftweisendes Projekt für seinen Unternehmensbereich entwickeln. Gemeinsam mit Ramin Homayouni überlegte er, welches Thema in Frage kommen würde. "Die zündende Idee kam aus der Klinik für Altersmedizin von Prof. Wirth, der Herrn Homayouni gegenüber den Wunsch geäußert hatte, spezielle Kost für Patienten mit Schluckstörungen aus eigener Herstellung anbieten zu können", berichtet Gondro.

In der Klinik für Altersmedizin des Marien Hospital Herne werden jedes Jahr zahlreiche betagte Patientinnen und Patienten behandelt, die neben anderen Erkrankungen auch unter Schluckstörungen (Dysphagie) leiden. Hierdurch ist ihre Nahrungsaufnahme erschwert, die Folge können Mangelernährung, ein Verlust der Muskulatur und damit zunehmende körperliche Schwäche sein. Um dem entgegen zu wirken kommt in der Verpflegung von Patienten mit Schluckstörungen pürierte Nahrung zum Einsatz. Diese hat ebenfalls den Vorteil, dass sie nach Bedarf mit zusätzlichen Nährstoffen, wie Fett, Eiweiß oder Kohlenhydraten angereichert werden kann.

Rund ein Jahr lang arbeiteten Ramin Homayouni und Peter Gondro mit der Unterstützung von Prof. Wirth an Rezepten für Patienten mit Schluckstörungen, damit ihnen das Essen wieder Spaß macht. Ihr Ziel war es, den Betroffenen eine vollwertige und appetitliche Verpflegung bieten zu können. "Wir wollten die pürierte Kost so aussehen lassen wie das Original", erklärt Gondro. "Dafür werden frische Lebensmittel gekocht, gewürzt und nach dem Pürieren mithilfe von speziellen Silikonformen in ihre ursprünglich optische Form gebracht." So bekommen von Schluckstörungen betroffene Patienten in der St. Elisabeth Gruppe beispielsweise pürierte Currywurst serviert. "Sie schmeckt nicht nur wie eine Currywurst, sondern sieht auch so aus. Dadurch, dass es sich um ein sehr feines Püree handelt, kann die Wurst aber auch von Patienten mit Schluckstörungen problemlos gegessen werden", so Gondro.

Gondros Abschlusspräsentation des Projektes im Februar 2018 war ein voller Erfolg. "Ich freue mich, dass die pürierte Kost so gut im Unternehmen angekommen ist", erzählt der Produktionsleiter. "Damit sie in Serie gehen konnte, wurde neben speziellen Silikonförmchen auch ein spezieller Hochleistungsmixer angeschafft." Seitdem wird das Projekt von den Beteiligten stets weiterentwickelt: "Zuletzt haben wir an speziellen Milchshakes und Smoothies gearbeitet, die mit Proteinen angereichert sind. Dies ist wichtig für die betagten Patienten, damit sie nicht an Muskelmasse verlieren und schneller wieder auf die Beine kommen."

 

 

 

Faszination Physiotherapie – Vom Elektrotechniker zum Physiotherapeuten

Schon als Guido Streichhahn, Physiotherapeut im Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik am Standort St. Anna Hospital, 1988 seine Ausbildung zum Mess- und Regeltechniker auf der Zeche Zollverein begonnen hatte, wusste er, dass er diesen Beruf nicht für immer ausüben möchte. Bei seinen Zivildienst im Franz von Assisi Haus in Herten war er in der sozialen Betreuung tätig und oft anwesend, wenn physiotherapeutische Behandlungen durchgeführt wurden. Hier entwickelte er eine Faszination für den Beruf des Physiotherapeuten und machte eine dreijährige Umschulung.

Der Weg zum Traumberuf
Trotz der Faszination für den Beruf des Physiotherapeuten nahm er nach dem Zivildienst zunächst seinen Beruf als Mess- und Regeltechniker auf der Zeche Niederberg in Neukirchen-Vluyn wieder auf. Insgesamt sieben Jahre lang arbeitete er im Bergbau, allerdings immer über Tage: "Unter Tage wollte ich nie arbeiten, insbesondere aus gesundheitlichen Aspekten. Beim Kohleabbau werden viele Schadstoffe freigesetzt, die die Gesundheit gefährden und sich in mehrfacher Hinsicht negativ auf den Organismus auswirken. Zudem war es absehbar, dass immer mehr Zechen still gelegt werden und das Ende der Kohlebranche nahte. Vor diesem Hintergrund stand für mich fest, dass ich meinem Wunsch, Physiotherapeut zu werden, nachgehen und eine Umschulung machen werde.

Diese Idee ist bei meinem damaligen Personalsachbearbeiter nicht auf großes Verständnis gestoßen", so der 47-Jährige. Doch er ließ sich nicht entmutigen: Nach etwas Geduld und Überzeugungsarbeit konnte Streichhahn 1996 seine dreijährige Umschulung im VDAB Schulungszentrum in Gelsenkirchen starten. Während seiner Ausbildung lernte er - neben theoretischen Kenntnissen - in zahlreichen Praktika unterschiedliche medizinische Fachgebiete und therapeutische Interventionsmöglichkeiten kennen. "Mithilfe von spezifischen Therapie- und Trainingsmethoden kann ich für eine positiv verlaufende Rehabilitation des Patienten sorgen. Wenn der Patient, der oft eine lange Krankengeschichte hinter sich hat, schmerzfrei nach Hause geht mit dem Eindruck, dass es sich gelohnt hat hierhin zu kommen, dann habe ich diesem Patienten geholfen. Dies ist ein sehr gutes Gefühl", erzählt der gebürtige Herner.

Elektrotechnik und Physiotherapie ist kein Widerspruch
Dabei gibt es auch Parallelen zu seinem früheren Beruf. So wie in der Elektrotechnik geht es bei der Physiotherapie um die Prozessoptimierung - allerdings im Körper. "Die Fragen, die wir als Physiotherapeuten stellen müssen, sind: Welche Prozesse können durch die Physiotherapie so gesteuert werden, dass der Patient Schmerzfreiheit erreicht? Wo ist die Ursache für den Schmerz oder die Störung im Bewegungsapparat? Wo gibt es Verknüpfungen und was muss darüber hinaus bei der Behandlung noch berücksichtigt werden, damit die Prozesse im Körper wieder funktionieren?", erklärt der zweifache Familienvater.

Physiotherapie - Ganzheitlicher Ansatz
In der Physiotherapie geht es darum, nicht nur das Symptom zu behandeln, sondern den Menschen in seiner körperlichen Ganzheit zu erfassen. "Schön ist auch, dass ich den Menschen nicht nur helfen kann, ich lerne selbst auch immer wieder etwas durch die Gespräche mit den Patienten. Oft erzählen diese von ihren Erfahrungen. Dadurch bekomme ich neue Sichtweisen auf das Leben. Diese zwischenmenschliche Komponente macht für mich den Beruf des Physiotherapeuten so reizvoll", so Streichhahn. 

Seit 2001 ist Guido Streichhahn im St. Anna Hospital als Physiotherapeut tätig. Das Spektrum ist sehr breit aufgestellt: von orthopädischen und neurochirurgischen, internistischen, neurologischen und pädiatrischen sowie rheumatologischen Erkrankungen bis hin zur therapeutischen Begleitung bei Sportlern im Breiten- oder Leistungssport. "Das Qualitätsniveau ist hier sehr hoch. Davon profitieren sowohl die Patienten als auch wir Mitarbeiter", hält Streichhahn fest.

 

 

 

3 Fragen an Marion Schmitz

Marion Schmitz ist seit 2012 die Gesamtpflegedienstleitung der St. Elisabeth Gruppe - Katholische Kliniken Rhein-Ruhr. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Organisation und Qualitätssicherung des Pflegedienstes nach den aktuellen Standards. Zur Qualitätssicherung der Pflege zählt auch die Spezialisierung und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Daher bietet die St. Elisabeth Gruppe examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger zahlreiche Weiter- und Fortbildungen an. Hierzu zählt auch die einjährige Weiterbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger.

1. Was sind die Inhalte der einjährigen Weiterbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger?

Die einjährige Weiterbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger bereitet die Teilnehmer darauf vor, eine Patientengruppe von Neu- und Frühgeborenen bis zum jungen Erwachsenen optimal zu versorgen. Die Pflegekräfte lernen in Theorie und Praxis alles über die speziellen Herausforderungen bei der Versorgung der kleinen Patienten. Zum Beispiel können Babys und Kleinkinder, anders als Erwachsene, ihre Beschwerden nur begrenzt mitteilen und auch der richtige Umgang mit den Eltern wird gelernt. Zudem vermittelt diese Qualifikation pflegerische Kenntnisse für bestimmte Erkrankungen, wie die Versorgung von Kindern mit Herz- und Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten sowie mit Einschränkungen des Bewegungsapparates. Auch die Pflege von Neu- und Frühgeborenen wird im Laufe der Weiterbildung thematisiert.

2. Was beinhaltet diese Weiterbildung und wer kann an dieser teilnehmen?

Nach einem Jahr wird die Weiterbildung mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Diese beinhaltet eine praktische und eine mündliche Abschlussprüfung sowie drei Klausuren. An der einjährigen Weiterbildung können alle Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen teilnehmen, die nach dem Krankenpflegegesetz von 2003 ihr Examen bestanden haben.

3. Welche beruflichen Perspektiven haben die Absolventen im Anschluss?

Nach erfolgreich abgeschlossener Qualifizierung bietet die St. Elisabeth Gruppe vielfältige berufliche Möglichkeiten im Pflegebereich. So können die Absolventen im Anschluss an die Weiterbildung auf der Neu- und Frühgeborenen- sowie die Kinderintensivstation im Marien Hospital Witten tätig werden. Auf dieser Station werden die meisten kleinen Patienten als Notfälle aufgenommen, sei es nach einer Frühgeburt, nach Unfällen, bei schweren Infektionen oder bei Störungen der Atmung. Es besteht auch die Möglichkeit die erworbene Qualifizierung in der ambulanten Kinderkrankenpflege, in der Kinderchirurgie oder in der Kinderambulanz einzusetzen. Zudem können sich die Absolventen im Rahmen der Fachweiterbildung Kinderintensiv und Kinderanästhesie weiterqualifizieren. Mehr Einblicke in den Arbeitsalltag von Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern gibt es hier.

 

 

 

Verstehen und Verstanden werden

Aneinander vorbei reden oder mit schwierigen Gesprächspartnern umgehen – Im Berufsalltag kann es schnell zu Missverständnissen oder Problemen in der Kommunikation mit dem Gegenüber kommen. Um den Kommunikationsstil zu verbessern und schwierige Gesprächssituationen zu meistern, trainieren Mitarbeiter der St. Elisabeth Gruppe ihre kommunikativen Fähigkeiten in einem zweitägigen Seminar.

Das Seminar hat einen hohen Praxisanteil: In Kleingruppen lernen die Mitarbeiter, wie sie im Gespräch ihre Wirkung, ihre Überzeugungskraft und ihren Kommunikationsstil nachhaltig verbessern. In schwierigen Gesprächssituationen souverän zu bleiben und auf den Punkt zu kommunizieren, wird gemeinsam mit den anderen Teilnehmern trainiert. Dabei werden die Teilnehmer von einem erfahrenen Kommunikations- und Rhetoriktrainer angeleitet. Das Verstehen des Gegenübers und das Verstandenwerden stehen während der beiden Tage im Mittelpunkt.

Die Seminarteilnehmer stellen unterschiedliche Situationen dar, in denen die Kommunikation nicht eindeutig ist und zu Missverständnissen führen kann, wie zum Beispiel:  Eine neue Stationsleitung bittet ihre Mitarbeiter, eine bestimmte Aufgabe anders zu erledigen, als bisher. Nicht nur wie sie es sagt und was sie sagt ist entscheidend, sondern auch wie es beim Empfänger ankommt. Der eine versteht die Bitte als Kritik und ist sauer, ein anderer freut sich über den optimierten Prozess und ist dankbar. Die Teilnehmer lernen, wie sie sich als Sender einer Botschaft richtig ausdrücken und sie als Empfänger richtig deuten und verstehen können. Im Seminar werden unterschiedliche Lösungsansätze erarbeitet, um Störungen in der alltäglichen Kommunikation zu vermeiden.

 

 

 

Zwischen Jurten, Schafsfleisch und Mundschutz

Hygienefachkraft der St. Elisabeth Gruppe schult Krankenschwestern in der Mongolei

In einer Jurte haben die Schulungen, die Hygienefachkraft Heike Kamphusmann gegeben hat, natürlich nicht stattgefunden. Krankenhäuser in und um die Hauptstadt Ulaanbaatar waren ihr Einsatzgebiet. Zehn Tage hat sie in der Mongolei in Vorträgen das Pflegepersonal geschult, über die neuesten Entwicklungen in der Hygiene informiert und selbst viel über Land und Leute gelernt.

Heike Kamphusmann hat 1981 ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im St. Anna Hospital Herne begonnen und ist seitdem geblieben – 37 Jahren arbeitet sie nun in dem Wanner Krankenhaus. „Seit ich meine Ausbildung 1984 beendet habe, war ich vor allem im OP tätig. Aus gesundheitlichen Gründen – ich konnte nicht mehr so lange stehen – wechselte ich 2014 in die Hygiene“, so Kamphusmann. Nach einer zweijährigen Fachweiterbildung zur Hygienefachkraft nimmt sie die vielfältigen Aufgaben in diesem Bereich wahr. „Während man im OP einen festen Platz hat und oft mit den gleichen Ärzten zusammenarbeitet, ist die Arbeit in der Hygiene viel breiter gefächert. Ich bin in allen Häusern der St. Elisabeth Gruppe tätig, mache Begehungen und führe Gespräche mit Patienten und Mitarbeitern“, so die 55-Jährige.

Die Arbeit in der Hygieneabteilung hat die Gesundheits- und Krankenpflegerin nun auch in die Mongolei geführt. Im Rahmen des MeshHP e.V. (Mongolian Emergency Service Hospital Hygiene Project) ist sie gemeinsam mit einer weiteren Fachkraft aus einer Essener Klinik in das rund 6.400 km entfernte asiatische Land gereist. „Wir haben im Vorfeld eine Präsentation vorbereitet, die dann von einer Mitarbeiterin des MeshHP e.V., die Deutsch spricht, ins Mongolische übersetzt wurde. Diese Mitarbeiterin hat für uns auch vor Ort übersetzt.“ Die beiden haben ihre Vorträge vor rund 120 Pflegern gehalten, waren aber auch in kleinen Krankenhäusern auf dem Land. „Die Unterschiede zwischen den Krankenhäusern in Ulaanbaatar und den ländlichen Regionen sind sehr groß. Während die Einrichtung in der Hauptstadt schon sehr modern ist, reichen die medizinischen Standards auf dem Land noch  nicht so weit“, erklärt die Hygienefachkraft.

Besonderen Eindruck auf die gebürtige Wanne-Eicklerin hat die Tatsache gemacht, dass nicht so viel von den Materialien vorhanden ist: „Die Mund- und Nasenschutzmasken (FFP2-Masken) werden beispielsweise mehrfach verwendet. Sie werden nach dem Gebrauch in ein Säckchen getan und von einer Person eine Zeitlang benutzt. Das würden wir nie so handhaben, weil wir einfach andere Möglichkeiten haben. In Deutschland sind diese Masken ein typisches Produkt zum Einmalgebrauch.“ Gemeinsam mit dem MeshHP e. V. konnte schon viel für die Hygiene in mongolischen Krankenhäusern getan werden. Dazu zählen unter anderem die flächendeckende Anbringung von Desinfektionsmittelspendern sowie der Austausch von Handtüchern zu Papierhandtüchern und von Stückseife zu Flüssigseife.

Natürlich hat Heike Kamphusmann ihren Aufenthalt in der Mongolei nicht nur im Krankenhaus verbracht – die Gelegenheit, das Land und seine Bewohner kennenzulernen, hat sie auch genutzt: „Wir wurden mit offenen Armen empfangen. Alle waren immer um uns bemüht und haben uns gerne ihr Land gezeigt.“ Die beiden Hygienefachkräfte haben neben der Hauptstadt buddhistische Klöster, das Reiterstandbild des Dschingis Khan und natürlich ein Ger Camp, in dem man in traditionellen Jurten übernachten kann, besucht. „Wir wurden in das Ger Camp eingeladen, wo für uns traditionell mongolisch gesungen und gekocht wurde. Eine typische Speise ist zum Beispiel Schafsfleisch“, erzählt Kamphusmann. Bei so vielen Erlebnissen und Eindrücken fällt es schwer, nur einen Moment besonders hervorzuheben: „Die ganze Reise war ein einziges Highlight!“
 

 

 

 

Interdisziplinäres Führungskräftetraining - Abschlussveranstaltung

Die kontinuierliche Weiterbildung ist in vielen Positionen des Berufslebens wichtig, ganz besonders aber in Führungspositionen. Denn der Erfolg eines Unternehmens ist auch von seinen leitenden Angestellten abhängig. Aus diesem Grund bietet die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr ihren Führungskräften ein interdisziplinäres Führungskräftetraining an. In diesem Jahr haben insgesamt sieben Mitarbeiter im Rahmen einer Abschlussveranstaltung ein Zertifikat der Schulung erhalten.

Ziel des Trainings war es, sich selbst und seine Führungsrolle zu reflektieren und Kompetenzen im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern weiterzuentwickeln. So kann die Führungskraft ihr Team besser auf zukünftige Aufgaben und Anforderungen vorbereiten. Gerade Führungskräfte, die neu in der Position sind, werden durch dieses Training unterstützt. Dazu gehört auch eine Schulung im Projektmanagement. In diesem Rahmen initiierten die Mitarbeiter eigene Projekte, um die erlernten Methoden zu üben. Die Projekte wurden nun bei der Abschlussveranstaltung vorgestellt. Die Präsentationen der Teilnehmer behandelten die unterschiedlichsten Themen: Von der Standardisierung der Arbeitsabläufe durch Mitarbeiterrotation bis zur Implementierung einer Dokumentationsassistenz.

Die Teilnehmer trafen sich an insgesamt sechs Wochenenden in Dortmund und Herne. „Wir haben die Veranstaltungsorte bewusst so ausgesucht, dass die Teilnehmer nicht in ihrem Arbeitsumfeld sind. Dadurch wurden die Mitarbeiter nicht abgelenkt und konnten sich besser auf die bevorstehenden Aufgaben und Schulungen konzentrieren“, berichtet Monika Engelke, Leitung des Bildungszentrum Ruhr.

Ob in der Pflege, der Verwaltung oder im Service – Führungskräfte werden in allen Arbeitsbereichen benötigt und haben große Verantwortung. Daher ist der St. Elisabeth Gruppe deren kontinuierliche Weiterbildung wichtig. „Das interdisziplinäre Führungskräftetraining ist eine gute Möglichkeit für neue Mitarbeiter in die Rollen und Aufgaben hineinzuwachsen“, so Michael Röttger, Mitglied der Geschäftsleitung der St. Elisabeth Gruppe. „Aber auch erfahrene Mitarbeiter sollten ihr Wissen und ihre Fähigkeiten stetig erweitern. Nur so können wir die betrieblichen Ziele erreichen.“

 

 

Interdisziplinäres Führungskräftetraining - "Skills Laboratory"

Das interdisziplinäre Führungskräftetraining der St. Elisabeth Gruppe richtet sich an alle Mitarbeiter der mittleren Führungsebene, wie Abteilungs- oder Standortleiter. Während des Trainings arbeitet jede Führungskraft an einem zukunftweisenden Projekt, das in einem Abschlusskolloquium vorgestellt wird. Monika Engelke, Leiterin des Bildungswerk e. V., stellte 2017 im Rahmen dieses Trainings das Projekt "Skills Laboratory" (Skills Lab) vor und setzte anschließend das Projekt um. Aber was genau ist ein Skills Lab und was macht man dort?

Monika Engelke (3. v. l.) leitet seit 2016 das Bildungszentrum Ruhr und das Bildungswerk e. V. . Sie studierte Pflegewissenschaften an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum und schloss ihr Studium 2005 als Dipl. Pflegewissenschaftlerin ab. Seit 2014 ist sie Doktorandin im PhD Kolloquium an der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke. Lange Zeit vor ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin und spezialisierte sich wenige Jahre später auf den Bereich der Endoskopie. Sie absolvierte die zweijährige Weiterbildung Endoskopie und arbeitete über 15 Jahre in der Klinik für Gastroenterologie im St. Anna Hospital Herne.

1. Was ist ein Skills Lab?
Ein Skills Lab ist ein Übungs- und Lehrraum für Pflegeauszubildende und Weiterbildungsteilnehmer. Mithilfe praktischer Übungen werden die Lernenden in realitätsnahen Settings auf die klinische Praxis vorbereitet. So können Handlungen erprobt, reflektiert und weiterentwickelt werden. Denn neben dem theoretischen Unterricht spielt auch die Praxiserfahrung eine wesentliche Rolle, da Lernen nicht nur auf der kognitiven, sondern auch auf der sensomotorischen Ebene stattfindet. Ein Skills Lab bietet die Möglichkeit, in einem geschützten Raum ohne Zeitdruck berufsspezifische Inhalte zu lernen, ohne dabei die Patientensicherheit zu gefährden.

2. Wie ist ein Skills Lab ausgestattet?
Das Skills Lab wurde zunächst mit den wichtigsten Gerätschaften zum Simulieren von Operationen ausgestattet, d.h. von der Vorbereitungsphase bis hin zur Ausschleusung. Zur Ausstattung gehört ein Operationstisch, auf dem eine Simulationspuppe gelagert wird, sowie Instrumentiertische und Materialien für verschiedene Operationen. In einem nächsten Schritt sollen Endoskopieeinheiten - d. h. Monitor, Lichtquellen, Prozessoren und Absauger - mit funktionstüchtigen Endoskopen eingebaut werden. Das Zubehör für endoskopische Untersuchungen ist schon in ausreichendem Maße vorhanden.

3. Wer kann den Skills Lab nutzen?

Das Skills Lab nutzen in erste Linie die Auszubildenden der Krankenpflegeschule, die OTA- Auszubildenden und die Weiterbildungsteilnehmer. So haben beispielsweise Gesundheits- und Krankenpfleger im Rahmen ihrer Weiterbildung im Bereich Pflege im Operationsdienst einen Projekttag im Skills Lab organsiert. Dort erläuterten sie den Auszubildenden die Abläufe im OP und unterstützten den pflegerischen Nachwuchs bei den Simulationstätigkeiten. Der Praxisbezug und der gegenseitige Austausch mit Teammitgliedern und den Praxisanleitern bieten facettenreiche Lernmöglichkeiten.

 

 

 

Qualifizierung Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Für 6 examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen steht von nun an die Pflege der kleinen Patienten im Mittelpunkt, denn sie nehmen an der einjährigen Weiterbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin teil. Damit bietet die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr ihren Mitarbeitern nicht nur eine neue Qualifizierungsmöglichkeit, sondern auch vielfältige berufliche Perspektiven an.


Umfassender Theorie- und Praxisunterricht

Die Patientengruppe, um die sich Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen kümmern, reicht von den kleinsten Frühgeborenen bis hin zum 18-jährigen jungen Erwachsenen. „Daraus ergibt sich ein großes Behandlungs- und Pflegespektrum“, weiß Sabine Dreßler, Leiterin der Krankenpflegeschule der St. Elisabeth Gruppe. „Das nötige Wissen darüber erhalten die Weiterbildungsteilnehmerinnen sowohl im Theorieunterricht in der Krankenpflegeschule als auch im Rahmen praktischer Einsätze in den Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe.“ Dazu zählt auch eine intensive praktische Anleitung durch erfahrene Praxisanleiter auf der jeweiligen Station. „Der wohl größte Unterschied zur Erwachsenenpflege ist, dass besonders die ganz kleinen Patienten ihre Symptome und Beschwerden nur begrenzt mitteilen können. Wie man damit umgeht ist daher ebenfalls Gegenstand des Theorie- und Praxisunterrichts“, so die Schulleiterin. Die Weiterbildung schließt nach einem Jahr mit einer staatlichen Prüfung ab.

Voraussetzung
Sie sind Gesundheits- und Krankenpfleger/-in mit Examen nach dem Krankenpflegegesetz 2003.

Perspektiven
Nach erfolgreich abgeschlossener Qualifizierung haben die Absolventen vielfältige Möglichkeiten in der St. Elisabeth Gruppe. Diese reichen von der Arbeit in der ambulanten Kinderkrankenpflege bis hin zum Einsatz auf der Frühgeborenenintensivstation im Marien Hospital Witten. Als Teil des Perinatalzentrum Level 1, in dem Geburtshelfer und Kinderärzte Hand in Hand zusammen arbeiten, werden auf der Frühgeborenenintensivstation extrem Frühgeborene ab einem Geburtsgewicht von ca. 400g und einem Reifealter von vollendeten 23 Schwangerschaftswochen behandelt und versorgt. Mit dem Umzug der Klinik für Kinderchirurgie aus dem Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum in das Marien Hospital Witten bilden die Kinder- und Jugendklinik, die Frauenklinik und Geburtshilfe zusammen mit der Kinderchirurgie ab dem 01. Januar 2019 eines der größten Zentren für Kinder- und Jugendmedizin der Region. So wird das gesamte Spektrum von der vorgeburtlichen Diagnostik über die medizinische Betreuung nach der Geburt bis hin zu kinderchirurgischen Eingriffen unter einem Dach ermöglicht.

Sie wollen mehr erfahren? Oder sich direkt bewerben?
Kontaktieren Sie unsere Pflegedienstleitung
Fon 0 23 25 - 986 - 23 80
Mail pflegedienstleitung@elisabethgruppe.de

 

 

 

Hilfe für die Kleinsten – Pflichtunterweisung „Neugeborenen Reanimation“

Die Pflichtunterweisung „Neugeborenen Reanimation“ findet jährlich statt und richtet sich an alle Mitarbeiter der St. Elisabeth Gruppe, die mit Neugeborenen arbeiten, wie Hebammen, Gynäkologen, Pfleger auf der Entbindungsstation und Anästhesisten.

Durch die Fortbildung im Bereich der Reanimation soll der Wissensstand der betroffenen Mitarbeiter aktualisiert werden. Die jährliche Wiederholung gibt den Teilnehmern dabei die nötige Sicherheit in der praktischen Anwendung. Thematisiert werden unter anderem die Leitlinien der Reanimationsmaßnahmen sowie die Organisation der Notfallbehandlung und hausinterne Strukturen der Notfallversorgung.

Im Unterschied zu der Reanimation von Erwachsenen, spielt die Beatmung bei Neugeborenen eine wichtigere Rolle als die Herzdruckmassage und ist zumeist die effektivste und häufig einzige notwendige Maßnahme für die erfolgreiche Reanimation eines Neugeborenen. Die wenigsten Neugeborenen – rund 0,1 Prozent –  müssen tatsächlich mittels Herzdruckmassage  reanimiert werden. 10 Prozent der  Neugeborenen benötigen allerdings nach der Geburt unterstützende Maßnahmen. Diese reichen von einer taktilen Stimulation, wie dem Abtrocknen, bis zu einer kurzen Maskenbeatmung.

Die Schulung wird von Dr. Bahman Gharavi, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik des Marien Hospital Witten, zwei Mal jährlich jeweils an den Standorten St. Anna Hospital Herne, Marien Hospital Herne sowie  Marien Hospital Witten durchgeführt.

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