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Interdisziplinäres Führungskräftetraining - "Skills Lab"

Das interdisziplinäre Führungskräftetraining der St. Elisabeth Gruppe richtet sich an alle Mitarbeiter der mittleren Führungsebene, wie Abteilungs- oder Standortleiter. Während des Trainings arbeitet jede Führungskraft an einem zukunftweisenden Projekt, das in einem Abschlusskolloquium vorgestellt wird. Monika Engelke, Leiterin des Bildungswerk e. V., stellte 2017 im Rahmen dieses Trainings das Projekt "Skills Laboratory" (Skills Lab) vor und setzte anschließend das Projekt um. Aber was genau ist ein Skills Lab und was macht man dort?

Monika Engelke (3. v. l.) leitet seit 2016 das Bildungszentrum Ruhr und das Bildungswerk e. V. . Sie studierte Pflegewissenschaften an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum und schloss ihr Studium 2005 als Dipl. Pflegewissenschaftlerin ab. Seit 2014 ist sie Doktorandin im PhD Kolloquium an der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke. Lange Zeit vor ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin und spezialisierte sich wenige Jahre später auf den Bereich der Endoskopie. Sie absolvierte die zweijährige Weiterbildung Endoskopie und arbeitete über 15 Jahre in der Klinik für Gastroenterologie im St. Anna Hospital Herne.

1. Was ist ein Skills Lab?
Ein Skills Lab ist ein Übungs- und Lehrraum für Pflegeauszubildende und Weiterbildungsteilnehmer. Mithilfe praktischer Übungen werden die Lernenden in realitätsnahen Settings auf die klinische Praxis vorbereitet. So können Handlungen erprobt, reflektiert und weiterentwickelt werden. Denn neben dem theoretischen Unterricht spielt auch die Praxiserfahrung eine wesentliche Rolle, da Lernen nicht nur auf der kognitiven, sondern auch auf der sensomotorischen Ebene stattfindet. Ein Skills Lab bietet die Möglichkeit, in einem geschützten Raum ohne Zeitdruck berufsspezifische Inhalte zu lernen, ohne dabei die Patientensicherheit zu gefährden.

2. Wie ist ein Skills Lab ausgestattet?
Das Skills Lab wurde zunächst mit den wichtigsten Gerätschaften zum Simulieren von Operationen ausgestattet, d.h. von der Vorbereitungsphase bis hin zur Ausschleusung. Zur Ausstattung gehört ein Operationstisch, auf dem eine Simulationspuppe gelagert wird, sowie Instrumentiertische und Materialien für verschiedene Operationen. In einem nächsten Schritt sollen Endoskopieeinheiten - d. h. Monitor, Lichtquellen, Prozessoren und Absauger - mit funktionstüchtigen Endoskopen eingebaut werden. Das Zubehör für endoskopische Untersuchungen ist schon in ausreichendem Maße vorhanden.

3. Wer kann den Skills Lab nutzen?

Das Skills Lab nutzen in erste Linie die Auszubildenden der Krankenpflegeschule, die OTA- Auszubildenden und die Weiterbildungsteilnehmer. So haben beispielsweise Gesundheits- und Krankenpfleger im Rahmen ihrer Weiterbildung im Bereich Pflege im Operationsdienst einen Projekttag im Skills Lab organsiert. Dort erläuterten sie den Auszubildenden die Abläufe im OP und unterstützten den pflegerischen Nachwuchs bei den Simulationstätigkeiten. Der Praxisbezug und der gegenseitige Austausch mit Teammitgliedern und den Praxisanleitern bieten facettenreiche Lernmöglichkeiten.

 

 

 

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