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Einblicke in die Arbeit in der Endoskopie

"Mein unverzichtbares Arbeitsutensil ist das Endoskop."


"Die Endoskopie ist ein sehr interessanter und anspruchsvoller Funktionsbereich, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat. Es macht mir große Freude diese Entwicklungen zu beobachten und einzusetzen", so Mahmut Dedic, der 2015 die Gesamtleitung der Endoskopie der St. Elisabeth Gruppe - Katholische Kliniken Rhein-Ruhr übernahm.

Die Endoskopie ist die Untersuchung von im Körperinnern liegenden Organen wie Darm oder Magen. Mithilfe eines Endoskops, ein schlauchförmiges Instrument, das mit einer Kamera und einer Beleuchtung ausgestattet ist, können Entzündungen, Geschwüre oder Blutungsquellen entdeckt werden. Aber auch die Entnahme von Gewebeproben ist möglich. "Wurde die Endoskopie ursprünglich zu diagnostischen Zwecken eingesetzt, werden inzwischen viele minimal-invasive, d. h. kleine operative Eingriffe endoskopisch durchgeführt. Dies gilt zum Beispiel für gutartige Polypen, die sich, wenn sie nicht entfernt werden, zu Darmkrebs entwickeln können. Auch schwer zugänglich Bereiche des Körpers können ohne Schmerzen untersucht und Erkrankungen entdeckt werden. Diese Möglichkeiten machen für mich die Endoskopie so spannend", erzählt Mahmut Dedic, der seit 1992 im St. Anna Hospital tätig ist und im Jahre 2000 seine Fachweiterbildung in der Endoskopie abgeschlossen hat. "Durch das breite Spektrum an Einsatzmöglichkeiten einer Endoskopie arbeiten wir mit vielen verschiedenen medizinischen Fachabteilungen zusammen, insbesondere mit der Klinik für Gastroenterologie und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie", erklärt Dedic. Dabei kommt der Teamarbeit eine wichtige Bedeutung zu: "Die enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Kollegen und das Wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann, ist für eine qualitativ hochwertige Betreuung der Patienten und für eine sichere komplikationslose Durchführung endoskopischer Untersuchungen und Behandlungen eine wichtige Voraussetzung. Die Zusammenarbeit des gesamten Teams sowie der kontinuierliche Austausch und die Kooperation mit anderen Fachabteilungen ist hier sehr gut und hat eine enorme Bedeutung", fasst Dedic zusammen.

Zu den Aufgaben der Pflegefachkräfte in der Endoskopie gehört die Betreuung der Patienten vor, während und nach der Endoskopie. "Die pflegerische Begleitung umfasst auch die Organisation der Rückkehr der untersuchten Patienten zu den Stationen oder die Entlassung ambulanter Patienten. Darüber hinaus assistieren wir auch in der Endoskopie", so Dedic. Sie bereiten die endoskopischen Eingriffe vor, kennen sich mit den speziellen Instrumenten aus und reichen diese während der Endoskopie an das Ärzteteam. Zudem sind sie für die Hygiene aller benötigten Geräte, Materialien und Instrumente sowie für die Dokumentation der durchgeführten Pflegemaßnahmen zuständig.

"Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklungen in der Endoskopie ergeben sich immer wieder neue pflegerische und technische Anforderungen, die einen hohen Spezialisierungsgrad erfordern. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, die die St. Elisabeth Gruppe anbietet, kann ich sowohl meine Kompetenzen im Bereich der Pflege als auch mein technisches Know-how erweitern. Das fördert nicht nur den beruflichen Werdegang, sondern trägt auch zu einer permanenten Dynamik in der persönlichen Entwicklung bei", fasst Dedic zufrieden zusammen.

 

 

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