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Karriere & Bildung

Berufseinblicke Gesundheits- und Krankenpflege im Operationsdienst

Nah am Patienten die Gesundheits- und Krankenpfleger im Operationsdienst

Wer an einer Operation beteiligt ist, muss teamfähig und kommunikativ sein. Denn die einzelnen Fachgebiete, wie Pflege und Ärzte, müssen Hand in Hand miteinander arbeiten. Sabrina Sarwar meistert diese Aufgabe als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Operationsdienst Tag für Tag.

Ihr Werdegang

Wie kam es dazu, dass sie bei Operationen assistiert? „Durch ein Praktikum in meiner Schulzeit konnte ich erste Erfahrungen im Pflegebereich sammeln“, berichtet die Hernerin. Dieses Praktikum war für sie die Möglichkeit, in den Pflegebereich zu schauen und brachte sie auch zu dem Entschluss, die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zu beginnen. „Nach der Ausbildung wurde ich auf der Station 5B im St. Anna Hospital Herne eingesetzt.“ Ein Jahr später wechselte sie in den OP.

„Um mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, habe ich verschiedene Weiterbildungen abgeschlossen.“ Dazu gehören unter anderem die Fachweiterbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Operationsdienst, die Weiterbildung zur technischen Sterilisationsassistentin und die Weiterbildung zur Praxisanleitung: Sabrina Sarwar hat von den Angeboten zur beruflichen Weiterentwicklung der St. Elisabeth Gruppe profitiert.

Ihr Aufgabengebiet

Dank ihrer verschiedenen Weiterbildungen ist sie sehr gut ausgebildet, doch wie wendet sie die Theorie in der Praxis an? „In der Fachweiterbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Operationsdienst habe ich zum Beispiel gelernt, wie ich den Patienten auf die Operation vorbereite, begleite und mich selbst während der OP verhalte.“ Außerdem kümmert sie sich auch um die technische Ausstattung der OP-Säle: „Morgens kontrolliere ich den Saal. Das heißt, ich prüfe Geräte, wie zum Beispiel das Röntgengerät oder die OP-Lampen.“ Zudem bereitet sie die benötigten Instrumente, Materialien und Implantate vor. Dazu gehören unter anderem Tupfer, Klemmen oder Nadeln.

Ist alles vorbereitet, kann die erste Operation beginnen. Während der OP ist Sabrina Sarwar meist nah am Patienten. Als weitergebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin im Operationsdienst assistiert sie den Operateuren direkt: Sie reicht den Chirurgen wichtige Instrumente und hilft bei der OP. „Durch vorausschauendes und aufmerksames Arbeiten unterstützen wir die Operateure“, fasst sie zusammen. Haben alle geplanten Operationen für den Tag stattgefunden, wird der OP aufgeräumt und der Bestand der Instrumente aufgefüllt. Zudem bereiten die Mitarbeiter den Saal für eine Notfalloperation vor.

Verantwortungsvolle Arbeit, Hand in Hand mit den Ärzten: Der OP

„Für die Arbeit im OP sollte man vor allem verantwortungsbewusst, geduldig und belastbar sein.“ Außerdem spielt natürlich auch die Arbeit als Team eine große Rolle: Während der Operation arbeiten Chirurgen, Anästhesisten sowie Pfleger Hand in Hand. So sorgen sie für eine erfolgreiche Operation. „Gerade diese interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe macht den Beruf für mich so spannend“, berichtet die Hernerin. Das heißt, wer an einem Job interessiert ist, der abwechslungsreich und herausfordernd ist, sollte über die Arbeit im OP nachdenken. Außerdem lernt man als Pflegekraft im Operationsdienst nie aus, so Sabrina Sarwar: „Durch die stetige Entwicklung der Medizin muss man seine Kenntnisse regelmäßig erweitern und sich fortbilden.“

Und wie sieht die Zukunft für die 29-Jährige aus? „Mein nächstes Ziel ist es, Auszubildende zu unterrichten. Die Weiterbildung habe ich ja bereits.“

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