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Einblicke in die Weiterbildung Intensivpflege und Anästhesie

Rolf Böhning ist Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Stationsleitung der Intensivstation des St. Anna Hospital Herne. Vor rund 13 Jahren absolvierte er die Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie.

Welche Inhalte werden in der Fachweiterbildung gelehrt?

In der Weiterbildung werden verschiedenste Krankheitsbilder und ihre korrekte pflegerische und auch medizinische Therapie intensiv gelehrt. Dies befähigt einen beispielsweise dazu, Veränderungen des Zustandes des Patienten noch frühzeitiger zu erkennen und präventiv zu handeln.

Auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Studien sind Gegenstand der Weiterbildung und werden dort vermittelt. Da sich das Feld der Intensivmedizin und Anästhesie jedoch stetig weiterentwickelt, sollte eine Pflegekraft in diesem Bereich fachlich immer auf dem neuesten Stand sein. Man lernt auch, wissenschaftlich zu arbeiten und verfasst zum Abschluss eine eigene Facharbeit.

Zudem arbeiten wir auf der Intensivstation viel mit technischen Geräten, da diese beispielsweise für die Beatmung oder Dialyse der Patienten notwendig sind. Daher wird auch der Umgang mit diesen in der Fachweiterbildung behandelt. Hier erhält man vor allem ein erweitertes Verständnis zu der grundlegenden Funktionsweise der Maschinen.

Was haben Sie aus der Weiterbildung für sich und Ihre Arbeit mitgenommen?
Es ist schön zu sehen, wie man selbst mit seiner Arbeit zu einer Optimierung in der Patientenversorgung beitragen kann. So habe ich beispielsweise als Thema meiner Facharbeit die Entwicklung eines Reanimationswagens gewählt. Dieser enthält alle Geräte und Materialien, die zur Versorgung eines Patienten in einer Notfallsituation benötigt werden und ist seitdem Bestandteil unserer Station. Es sind aber auch die alltäglichen Erfolge – wie ein Patient, der wieder selbstständig atmen kann – die einem deutlich machen, wie wertvoll unser Wissen und unsere Arbeit ist.

Außerdem hospitiert man während der Fachweiterbildung in der Anästhesieabteilung seines Hauses und den Intensivstationen der St. Elisabeth Gruppe. Hier habe ich verschiedene Impulse bekommen und neue Ansätze kennengelernt. Diese neuen Einblicke habe ich dazu genutzt, einige Abläufe auf unserer Station noch weiter zu optimieren.

Neben den fachlichen Erkenntnissen, die ich in der Weiterbildung erlangt habe, habe ich aber auch eine persönliche Entwicklung an mir bemerkt. So ist mein Handeln noch reflektierter geworden und es fällt mir leichter, Sachverhalte objektiv zu betrachten.

Wie schätzen Sie die Entwicklung der Intensivpflege und Anästhesie in den kommenden Jahren ein?
Die Intensivpflege entwickelt sich stetig weiter und die Gerätschaften zur Versorgung der Patienten werden immer leistungsstärker. Dies ändert jedoch nichts an dem Stellenwert, den der persönliche Kontakt mit den Patienten in unserer Arbeit hat. So benötigen beispielsweise Patienten, die nach einer Beatmung wieder zu sich kommen, häufig besondere Aufmerksamkeit, da sie noch nicht vollständig orientiert sind. In der Intensivpflege wird also auch in Zukunft die Arbeit mit Menschen im Mittelpunkt stehen.

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