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Berufseinblicke Ambulante Kranken- und Altenpflege

„Elli unterwegs“ – Heute: Ambulante Kranken- und Altenpflege

Iris Biernath ist Pflegedienstleitung der ambulanten Kranken- und Altenpflege der St. Elisabeth Gruppe. Ihr Team betreut derzeit 341 Patienten. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Behandlungs- und Grundpflege, aber auch Haushaltstätigkeiten sowie die palliative Pflege.  In einem kurzen Interview erzählt uns Iris Biernath, warum sie in ihrem Beruf aufgeht.

Sie leiten die ambulante Kranken- und Altenpflege der St. Elisabeth Gruppe. Seit wann sind Sie in der Pflege tätig?

Seit 2000. Zunächst war ich Pflegehelferin, aber schon nach einem Jahr wollte ich in die Ausbildung. Die hat mir so gut gefallen, dass ich auch noch die Fachweiterbildung zur Palliativpflege neben der Ausbildung zur Wundexpertin gemacht habe.

Warum haben Sie sich für die ambulante Pflege entschieden, da sind Sie doch mehr oder weniger als Einzelkämpfer unterwegs?

Kurz nach meiner Ausbildung, als ich noch nicht in der St. Elisabeth Gruppe tätig war, habe ich gesehen wie viele Menschen in stationären Einrichtungen sterben, obwohl sie viel lieber zuhause wären. Ich freue mich, wenn ich mit meiner Tätigkeit einen Teil dazu beitragen kann, dass Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase noch mit ihrem Hund oder einem anderen Haustier in den eigenen vier Wänden leben können. Die Katze einer alten Dame ist z. B. nicht mehr von ihrer Seite gewichen und das tat ihr sichtlich gut.

Könnten Sie sich vorstellen, in einen anderen Bereich der Pflege zu wechseln?

Ehrlich gesagt bin ich insbesondere im Bereich der palliativen Pflege dort angekommen, wo ich immer sein wollte. Manchmal wünsche ich mir, dass wir noch mehr Zeit bei der reinen körperlichen Pflege zur Verfügung hätten. Zum Glück ist die Situation in der Palliativpflege entspannter. Aber grundsätzlich gelingt es uns eigentlich immer, dem Patienten ein gutes Gefühl zu geben. Meine Kollegen haben Freude an ihrer Tätigkeit, sind motiviert und das merkt der Patient. Hier ist sicherlich der große Anteil an Fachkräften eine gute Basis.

Was machen Sie nach einem anstrengenden Tag, um wieder runter zu kommen?

Humor spielt für mich eine wichtige Rolle. Ich praktiziere Lachyoga und das hat auch positive Auswirkungen auf meine Tätigkeit. Darüber hinaus mache ich lange Spaziergänge mit meinen beiden Hunden und betreibe mit ihnen Turnierhundesport. So bekomme ich den Kopf wieder frei.

 

Könnten Sie sich vorstellen, Teil unseres Teams zu werden? Weitere Informationen zur Tätigkeit in der Ambulanten Pflege finden Sie in unserem Jobportal. Wir freuen uns auch über Ihre Initiativbewerbung!

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