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Berufseinblicke Ambulante Kinderkrankenpflege

„Elli unterwegs“ – Heute: Ambulante Kinderkrankenpflege

Petra Düssel arbeitet mit Leidenschaft in ihrem Job als Pflegedienstleitung der ambulanten Kinderkrankenpflege der St. Elisabeth Gruppe. Aktuell betreut diese sieben Patienten. Zum Leistungsspektrum zählen die Behandlungs- und Grundpflege sowie die Kita- und Schulbegleitung. In einem kurzen Interview berichtet Petra Düssel darüber, was ihren Beruf ausmacht.

Die ambulante Kinderkrankenpflege der St. Elisabeth Gruppe haben Sie gemeinsam mit Ihrer Kollegin Renate Jungjohann vor gut einem Jahr aufgebaut. Kinder bzw. junge Menschen von 0 bis 25 Jahren werden von Ihnen betreut, was ist die Herausforderung?

Wir müssen auf hohem Niveau die medizinische Sicherung und Pflege im privaten Umfeld gewährleisten, den Eltern Anleitung geben und Sicherheit vermitteln. Die kleinen Patienten sollten so schnell wie möglich im familiären Bereich professionell betreut werden. Die Betreuung der Kinder ist sehr zeitintensiv – mitunter sogar 24 Stunden am Tag. Trotz der Nähe, die eine 1:1 Betreuung mit sich bringt, muss die Distanz gewahrt werden. Das ist nicht immer einfach – insbesondere für junge Kollegen. 

Was ist das Besondere an Ihrer Zusammenarbeit mit Frau Jungjohann?

Wir kennen uns seit der Fachoberschule und haben beide zu Beginn der 80er unsere Ausbildung im Marien Hospital Witten gemacht. Damals hätten wir nicht gedacht, dass wir über 30 Jahre später die ambulante Kinderkrankenpflege auf den Weg bringen.  

Könnten Sie sich vorstellen, in die Erwachsenenpflege zu wechseln?

Erwachsenenpflege kann ich mir als Tätigkeit nicht vorstellen. Die Kinder, die wir betreuen, sind zwar oftmals schwer erkrankt oder eingeschränkt, begegnen ihrer Situation und dem Thema Tod aber mit einer gewissen kindlichen Leichtigkeit. Das ist bei Erwachsenen etwas anderes. Nahezu immer steht hinter dem Kind eine sehr bemühte, liebende Familie, die es durch die Krankheit begleitet. In der Pflege älterer Menschen ist das nicht immer gewährleistet, z. B. weil Ältere keine Angehörigen mehr haben. Das finde ich sehr belastend. Darüber hinaus begeistert es mich in meinem Job immer wieder, was man bei Kindern und Eltern mit ein wenig Humor im Alltag, trotz der ernsten Situation, auslösen kann. Viele von ihnen vergessen das Lachen, ein passendes Wort an der richtigen Stelle lockt es dann für einen Moment wieder hervor. Zudem sind wir in unserem Beruf nicht nur für die Kinder, sondern – abhängig vom Krankheitsbild – auch eine Unterstützung für die Eltern, das unterscheidet die Kinderkrankenpflege deutlich von der Erwachsenenpflege.

Was machen Sie nach einem anstrengenden Tag, um wieder runter zu kommen?

Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was einen Motor hat. Zurzeit halte ich Ausschau nach einem alten Trecker für den Garten.

 

Könnten Sie sich vorstellen, Teil unseres Teams zu werden? Weitere Informationen zur Tätigkeit in der Ambulanten Kinderkrankenpflege finden Sie in unserem Jobportal. Wir freuen uns auch über Ihre Initiativbewerbung!

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