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Karriere & Bildung

Man lernt nie aus

Der Weg von der Auszubildenden zur Lehrkraft

Aus dem Arbeitsalltag zurück auf die Schulbank: Mit einem Studium neben dem Berufsalltag wollte die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Tina Sartorius ihr berufliches Ziel erreichen. Das hat sie geschafft und zeigt, dass sich Weiterbildung lohnt – aktuell arbeitet sie als pädagogische Lehrkraft in der Krankenpflegeschule der St. Elisabeth Gruppe. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen mit dem berufsbegleitenden Studium.

Von der Auszubildenden zur Praxisanleiterin
Im Jahr 2009 begann Tina Sartorius ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im St. Anna Hospital Herne. Auf der Station 9 lernte sie den Pflegeberuf kennen und freute sich, in ihrem Arbeitsalltag den Patienten zu helfen. Bereits kurz nach ihrer Ausbildung wollte sie ihr pflegerisches Wissen an andere weitergeben und die Werte des Berufes vermitteln. „Daher entschied ich mich für eine Weiterbildung zur Praxisanleiterin. So konnte ich die Auszubildenden auf der Station unterstützen, das Lehrangebot koordinieren“, so Sartorius. „Auch der direkte Kontakt zu den Auszubildenden, zum Beispiel in Beratungsgesprächen, hat mir sehr gefallen.“

Aus dem Arbeitsalltag zurück auf die Schulbank

Der Spaß am Umgang mit den Auszubildenden führte dazu, dass Tina Sartorius sich entschied, wieder die Schulbank zu drücken, um sich im Bereich Pädagogik weiterzubilden. Nach intensiver Suche fand sie den berufsbegleitenden Studiengang Medizinalfachberufe und schrieb sich ein. „Meine beruflichen Kenntnisse waren hier von Vorteil, da ich im Laufe des Bachelorstudiums auf meinen bereits vorhandenen pflegerischen Erfahrungen aufbauen konnte“, so Sartorius. Über fünf Semester eignete sie sich im Fernstudium medizinisches, psychologisches, soziologisches, betriebswirtschaftliches und natürlich pädagogisches Fachwissen an. Für Sartorius gab es einen klaren Vorteil am berufsbegleitenden Lernen: „Ich hatte die Möglichkeit, das Gelernte während des Arbeitsalltags direkt mit den Auszubildenden oder für meine Arbeit auf der Station umzusetzen oder anzuwenden.“

Beruf und Studium
Ohne Fleiß kein Preis: Nach ihrer Arbeit auf der Station 9 nutzte sie ihre freie Zeit zum Studieren. Zu Semesterbeginn erhielt sie die Lerninhalte und musste sich diese unter der Woche eigenständig beibringen. Ihre Kommilitonen aus unterschiedlichen medizinischen Bereichen, wie der Pflege und der Physio- und Ergotherapie, traf sie jeden zweiten Samstag in den Seminaren, wo sie die gelernten Inhalte diskutierten. „Die Doppelbelastung ist nicht einfach, aber mein Ziel, in der Krankenpflegeschule zu arbeiten und zu unterrichten, hat mir die nötige Motivation gegeben, konsequent bei der Sache zu bleiben“, erzählt Sartorius.

Nach dem Abschluss ist vor dem Abschluss
2017 beendete Tina Sartorius ihr Bachelorstudium und arbeitet aktuell als pädagogische Mitarbeiterin in der Krankenpflegeschule der St. Elisabeth Gruppe. Dort begeistert sie vor allem die Tatsache, dass sie ihr pflegerisches Wissen weitergibt und den Nachwuchs anlernt. „Aufgrund meiner Vorerfahrungen kann ich viele Erlebnisse aus meiner Berufspraxis in den Unterricht einfließen lassen“, freut sie sich. Das kommt bei den Schülern in ihrem Kurs gut an – die angehenden Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten bereiten die Unterrichtsinhalte unter anderem an Praxisbeispielen auf.

Um sich weiter zu qualifizieren, beginnt Sartorius nun ein Masterstudium in Bochum – ebenfalls berufsbegleitend: „Dort lerne ich Organisatorisches, wie Unterrichtspläne zu erstellen, Konfliktgespräche mit Schülern zu führen und natürlich lerne ich im Bereich Didaktik dazu.“ Mit viel Fleiß, Zielstrebigkeit und Spaß an der Sache möchte Tina Sartorius ihre pädagogischen Kenntnisse weiter vertiefen, um als Lehrkraft die Nachwuchspflegekräfte bestmöglich auszubilden. 

Karriere in der St. Elisabeth Gruppe

Der Pflegedienst der St. Elisabeth Gruppe bietet ein breites Spektrum unterschiedlicher Karrieremöglichkeiten. Ob "Experte", "Entwickler", "Lehrer" oder "Manager" - Hier gibt es mehr Informationen zu unserem Karrieremodell.

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