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Berufseinblicke Medizintechnik

Was macht eigentlich... ein Medizintechniker?

Christian Baumjohann überprüft das Monitoring-System in einem Aufwachraum.

Christian Baumjohann ist seit neun Monaten Medizintechniker im St. Anna Hospital Herne. Der ehemalige Zeitsoldat ist IT-Spezialist und schätzt die Abwechslung in seinem zukunftsorientierten Beruf. Doch was macht eigentlich ein Medizintechniker?

"Alle medizinischen Geräte sind mittlerweile softwarebasiert. Die Medizintechnik ist daher die perfekte Mischung aus IT und Technik“, erklärt der 33-Jährige. Nicht nur im St. Anna Hospital Herne, auch im Rheumazentrum Ruhrgebiet, St. Marien Hospital Eickel, im Gästehaus und den Medizinischen Versorgungszentren wird Christian Baumjohann eingesetzt. Neben ihm arbeiten sechs weitere Medizintechniker in der St. Elisabeth Gruppe.

„Als Medizintechniker bin ich für die Planung, Durchführung und Überwachung von Wartungen und Reparaturen an medizinischen Geräten verantwortlich“, so Baumjohann. Dazu gehören unter anderem das Monitoringsystem auf der Intensivstation, in der Endoskopie und im OP, Reinigungs- und Desinfektionsanlagen, Ultraschallgeräte oder Defibrillatoren. Aber auch die mechanische und elektronische Prüfung der Kranken- und Pflegebetten, Ersatzteilbeschaffung und die Kommunikation mit den Herstellerfirmen liegen in seinem Verantwortungsbereich. „Wir haben zuletzt beispielsweise einen Teil unserer Ultraschallgeräte über WLAN an das zentrale Managementsystem angebunden, sodass die Geräte mobil überall im Haus eingesetzt werden können“, erläutert Baumjohann ein typisches Projekt.

Christian Baumjohann bei der Kalibrierung eines Thermometers in der Werkstatt

Christian Baumjohann bei der Kalibrierung eines Thermometers in der Werkstatt.

„An meinem Beruf schätze ich sehr, dass er so abwechslungsreich ist: Man wird immer vor neue Herausforderungen gestellt, die man lösen und meistern muss. Auch die Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachabteilungen und der EDV-Abteilung macht immer viel Spaß“, erzählt der Wittener „Schön ist auch, dass die St. Elisabeth Gruppe immer die modernste Technik einsetzt, was im Hinblick auf die stetig wachsenden Anforderungen im Wandel der Digitalisierung sehr wichtig ist“. Der Beruf des Medizintechnikers ist durch die zunehmende Digitalisierung und Industrie 4.0 nicht nur zukunftsorientiert, sondern auch zukunftssicher.

Patientenüberwachung im Operationssaal und auf der Intensivstation sowie verlässlich funktionierende Defibrillatoren und Beatmungsgeräte: Als Medizintechniker trägt man viel Verantwortung. Christian Baumjohann würde seinen Beruf in drei Worten auch so beschreiben: verantwortungsvoll, interessant, technisch.

Christian Baumjohann ist gelernter IT-Systemelektroniker und hat zwölf Jahre bei der Bundeswehr und der NATO als IT-Spezialist, Netzwerkadministrator und Ausbilder einer EDV-Abteilung gearbeitet. Als IT-Spezialist war er auch in zwei Auslandseinsätzen im Einsatz. Nach seiner Zeit in der Bundeswehr hat er eine Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Medizintechnik absolviert. Derzeit befindet er sich in einer Fortbildung zum geprüften technischen Betriebswirt, die er im Rahmen eines Abendstudiums besucht.

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