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Mehr als nur Massage - Physiotherapie in der St. Elisabeth Gruppe

In den Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe arbeiten die verschiedensten Berufsgruppen tagtäglich für eine bestmögliche Versorgung der Patienten zusammen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Physiotherapeuten wie Fabienne Gabisch. Die 22-Jährige arbeitet als Physiotherapeutin im Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik am Standort Marien Hospital Herne - Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum.

Der Weg in die Physiotherapie

"Schon als Kind hat mich die Physiotherapie fasziniert", erzählt Fabienne Gabisch. Durch Sportverletzungen ihrer Familienmitglieder kam sie schon früh mit der Physiotherapie in Berührung. An der Akademie der Physiotherapie der St. Elisabeth Gruppe - Katholische Kliniken Rhein-Ruhr begann die 22-Jährige dann 2015 ihre Ausbildung. Danach arbeitete sie zwischenzeitlich in einer Physiotherapiepraxis, wechselte dann aber zurück zur St. Elisabeth Gruppe. Das Aufgabengebiet, die Arbeitsbedingungen wie z. B. die geregelten Arbeitszeiten sowie die gute Bezahlung in der St. Elisabeth Gruppe spielten dabei eine entscheidende Rolle.

Abwechslungsreich und herausfordernd - Physiotherapie im Klinikalltag

Entgegen der Annahme, dass Physiotherapie oft nur Massage sei, ist das Aufgabenspektrum der Physiotherapie in den Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe vielseitig und abwechslungsreich. "Das Ziel der physiotherapeutischen Arbeit im Krankenhaus ist die Mobilisation der Patienten für die anschließende Rehabilitation", so Fabienne Gabisch. Dazu wird vorab ein Aufklärungsgespräch mit den Patienten geführt, um herauszufinden, welche Beschwerden vorliegen und wie diese bestmöglich behandelt werden können. Mit der Physiotherapie unterstützt sie die Patienten z. B. dabei, wieder laufen zu lernen oder Treppen zu steigen. "Wenn ein Patient bei der Entlassung wieder laufen kann, ist das ein tolles Erlebnis", berichtet die Physiotherapeutin. Zudem spielt aber auch die Vorbeugung von Thrombose, einer Blutgerinnungsstörung, bei der physiotherapeutischen Betreuung der Patienten im Krankenhaus eine wichtige Rolle.

Im Klinikalltag wird Fabienne Gabisch mit den unterschiedlichsten Patienten und Krankheitsbildern konfrontiert. "Nach einer urologischen OP oder einer Lungenerkrankung benötigen die Patienten ebenso Physiotherapie wie nach dem Einsetzen einer neuen Hüfte", erzählt sie. Besonders spannend findet sie die Arbeit mit Patienten, die an neurologischen Erkrankungen leiden wie z. B. einem Schlaganfall. Durch diesen können Nervenzellen im Gehirn geschädigt werden, sodass einige Körperbereiche nicht mehr angesteuert werden können. "Nach einem Schlaganfall ist eine schnelle physiotherapeutische Behandlung sehr wichtig. Oftmals sind die Patienten jedoch aufgrund der veränderten Lebenssituation sehr niedergeschlagen und unmotiviert". Eine große Herausforderung ist es dann die Patienten zur Therapie zu motivieren und gemeinsam mit ihnen Fortschritte zu erzielen. "Nur durch die Mitarbeit des Patienten ist eine langfristige Verbesserung der Beschwerden möglich", so die Physiotherapeutin. Wenn die Therapie erfolgreich verläuft, stellt die Dankbarkeit der Patienten eine große Motivation für die tägliche Arbeit für Fabienne Gabisch dar.

Herausforderungen im Job und eine gute Work-Life-Balance

Während der Arbeit als Physiotherapeutin trifft Fabienne Gabisch auf die unterschiedlichsten Menschen. "Manchmal werde ich aufgrund meines jungen Alters unterschätzt. Daher ist es wichtig, selbstbewusst auf das eigene Fachwissen zu vertrauen", berichtet sie. Um sich körperlich fit zu halten für den Job und als Ausgleich zum Alltag boxt die 22-Jährige gerne und trainiert mehrmals die Woche im Fitnessstudio.

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