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Krankenpflegeschule

Ausbildungseinblicke

Werde Pflegeexperte – Einblicke in die Ausbildung

Vielseitig, erfüllend und mit lebenslangem Lernen verbunden – das sind die zentralen Begriffe, mit denen zwei Pflegeauszubildende ihren zukünftigen Beruf als Gesundheits- und (Kinder)Krankenpfleger/in beschreiben. Die abwechslungsreiche Ausbildung absolvieren sie in der Krankenpflegeschule, in der nicht nur fundiertes medizinisches Fachwissen vermittelt, sondern auch die Theorie mit besonderen Angeboten praktisch eingeübt wird. Was sich genau hinter der Ausbildung zum/zur Gesundheits- und (Kinder)Krankenpfleger/in und dem Beruf verbirgt, zeigen unsere zwei aktuellen Auszubildenden hier.

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis
Während der dreijährigen Ausbildung erhalten die Auszubildenden im umfassenden Theorie- und Praxisunterricht medizinisches und pflegerisches Fachwissen, beispielsweise über verschiedene Krankheitsbilder und die Anatomie des Menschen. Sie erlernen auch den richtigen Umgang mit Patienten. Das theoretische pflegerische und medizinische Wissen können sie dann zuerst unter Anleitung und dann immer selbständiger in der Praxis umsetzen. Die St. Elisabeth Gruppe bietet den Auszubildenden mit den Krankenhäusern und weiteren Pflegeeinrichtungen die ideale Möglichkeit, um in viele unterschiedliche Bereiche hinein zu schnuppern.

Eine Besonderheit der Krankenpflegeschule ist die Lehrstation – also eine Station, auf der keine echten Patienten liegen. Hier können die Auszubildenden die wesentlichen pflegerischen Tätigkeiten unter Anleitung erfahrener Praxisanleiter aber auch frei üben, so wie Jasper Thimm, der hier übt, wie man ein Medikament zu einer Infusionslösung zugibt.

Um besser zu verstehen, wie man sich als Patient fühlt, schlüpfen die angehenden Pflegekräfte auf der Lehrstation auch selbst in die Patientenrolle. Dadurch werden nicht nur die Medizin- und Pflegekenntnisse erweitert, sondern auch die sozialen und persönlichen Kompetenzen gefördert.

Berufsbild
Sie sind das Bindeglied zwischen Ärzten, Therapeuten, Patienten sowie Angehörigen und betreuen und versorgen erkrankte sowie pflegebedürftige Menschen – Gesundheits- und (Kinder)Krankenpfleger/innen erfüllen damit eine wichtige Aufgabe, die auch gesellschaftlich von großer Bedeutung ist. Sie übernehmen die eigenverantwortliche Versorgung und Betreuung von Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Lebens- und Krisensituationen in vielfältigen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Neben der Essenausteilung, Körperpflege und Vitalzeichenkontrolle sind es vor allem die Pflegekräfte, die die Patienten kontinuierlich sehen und den Blick auf die Veränderung des Zustandes haben. Dazu gehört es nicht nur diese Veränderungen zu dokumentieren und die Beobachtungen mit den Ärzten zu besprechen, sondern auch selbst zu entscheiden, wie man den Patienten pflegerisch beim Gesundwerden unterstützen kann. Dazu zählt auch die Pflege der kleinsten Patienten.

Helen Kunigk, Auszubildende zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, baut hier ein sogenanntes Nest für ein Frühgeborenes im Inkubator. Der Inkubator ist eine Art Brutkasten, der die physiologischen Bedingungen im Mutterleib simuliert und das Baby mit allem versorgt, was es zum Wachsen und zur Organausbildung braucht – also Sauerstoff, Wärme und Nahrung. Der Vorteil dieses Gerätes ist es, dass die Umgebung des Babys konstant gehalten werden kann, bis sich beispielsweise die Funktion der Organe oder das Gewicht stabilisiert haben.

Darüber hinaus bringen Pflegekräfte Patienten zu Untersuchungen oder zum OP und führen Aufnahmegespräche mit neuen Patienten. Für Pflegekräfte auf der Intensivstation spielt neben der Einschätzung des gesundheitlichen Zustandes der Patienten auch der kompetente Umgang mit den technischen Geräten eine wichtige Rolle.

Voraussetzungen für den Pflegeberuf
Abgesehen von rechtlichen Gegebenheiten sind die Fähigkeit, belastende Emotionen zu reflektieren, und die Bereitschaft, sich auf die Patienten, ihre Angehörigen und die Sorgen einzulassen, wichtige Voraussetzungen für den Pflegeberuf. Diese sozialen Kompetenzen erleichtern den Patientenkontakt und Beziehungsaufbau.

Darüber hinaus ist auch eine gewisse Vorerfahrung in Form von Praktika oder ähnlichem hilfreich, um für sich selbst festzustellen, ob man den Beruf der Pflegekraft ausüben kann und möchte. Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr unterstützt alle Interessierten dabei, flexibel und schnell einen Praktikumsplatz zu finden, um erste praktische Einblicke zu sammeln.

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