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Hebammenschule

Hebammenausbildung – Inhalte

Die vergütete Ausbildung dauert drei Jahre und ist nach dem Hebammengesetz sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen geregelt. Sie schließt mit einem praktischen, theoretischen und mündlichen Examen ab. Grundlage für die Unterrichtsinhalte ist die empfehlende Ausbildungsrichtlinie für staatlich anerkannte Hebammenschulen in NRW.

Theorie

Der theoretische Unterricht umfasst mindestens 1.600 Stunden im Blocksystem. Durch das fächerintegrative Prinzip erwerben die werdenden Hebammen eine Vorstellung davon, unter welchen Aspekten die Betreuung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen mit ihren Kindern und Familien betrachtet werden kann. So werden nicht nur medizinische und pflegerische Inhalte vermittelt, auch auf die sozialen Aspekte wird großer Wert gelegt. Die Ausbildungsinhalte werden fächerübergreifend mit unterschiedlichen Lehrmethoden vermittelt.

Im theoretischen Unterricht der Hebammenausbildung werden u. a. folgende Inhalte vermittelt:

  • Gesundheitslehre
  • Beraten und Anleiten
  • Planen und Dokumentieren
  • Biologie, Anatomie und Physiologie
  • Fachbezogene Chemie und Physik
  • Grundlagen der Psychologie
  • Arzneimittellehre
  • Hygiene
  • allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • allgemeine Krankenpflege
  • Rechtliche Aspekte des Hebammenberufes
  • Schwangerschaftsbetreuung
  • Praktische Geburtshilfe
  • Entwicklung des Neugeborenen und Säuglings
  • Neugeborenen- und Säuglingspflege
  • Wochenpflege
  • Ernährung des Neugeborenen
  • Organisation und Dokumentation im Krankenhaus

Praxis

Der praktische Teil der Ausbildung umfasst mindestens 3.000 Stunden und erfolgt in den Krankenhäusern der St. Elisabeth Gruppe sowie im Externat bei einer freiberuflichen Hebamme. So haben die werdenden Hebammen die einzigartige Möglichkeit, viele unterschiedliche Bereiche kennenzulernen. Die Anleitung erfolgt anhand von detaillierten Ausbildungskonzepten durch examinierte Hebammen.

Die praktischen Einsätze finden statt:

Zu den Geburtshilfen der St. Elisabeth Gruppe gehört unter anderem die Geburtshilfe des Marien Hospital Witten als eine der größten im Bezirk der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit über 2.500 Geburten im Jahr. Sie ist Teil des Kindermedizinischen Zentrum der St. Elisabeth Gruppe. Unter dessen Dach befinden sich zudem die Kinder- und Jugendklinik, die u. a. über eine große Neugeborenenintensivstation verfügt, die Klinik für Kinderchirurgie sowie als Kooperationspartner der Kinderradiologe Prof. Dr. Rainer Wunsch.

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